Ab dem Schuljahr 2012/2013 wird an der Grundschule Harheim unter der Trägerschaft des Kinderzentrums in den Schafgärten – die ehemalige KT96 – eine erweiterte schulische Betreuung stattfinden. Das Schuldezernat Frankfurt hat die Finanzierung zugesagt. Damit werden 28 Plätze für erweiterte schulische Betreuung (ESB) mit täglicher Betreuung bis 17 Uhr zugesagt. Damit werden viele Eltern erleichtert sein, da sich in einem Abgleich im Januar eine beträchtliche Anzahl fehlender aber nachgefragter Hortplätze gezeigt hat. Nach der Zusage der Stadt Frankfurt wird der Bedarf an Betreuungsplätzen in Harheim voll gedeckt werden können.
15.02.2012 Ganztagschule nach Maß an der Grundschule Harheim
14.02.2012: Abriss und Neubau des Familienzentrums/KT96 wird konkret
Das Bangen hat ein Ende. Der mehrfach verschobene Beginn der Neubaumaßnahmen an der Kindertagesstätte 96 in den Schafgärten steht nun offenbar kurz bevor. Bereits im April soll neben dem Netto-Markt im Baugebiet Nord die Container für die Übergangszeit aufgestellt werden, Ende Mai ist der Umzug für die etwa 100 Kinder zuzüglich des Personals geplant.
Fertigstellung – so führte Dan-Peter Contiu vom Hochbauamt den Zuhörern in der Bürgerfragestunde des Ortsbeirats aus – wird Ende 2013 sein. Das alte 40 Jahre alte Flachdachgebäude hat ausgedient. Es wird einfach abgerissen und an dieser Stelle wird ein zweigeschossiges neues lichtdurchflutetes Gebäude in Passivbauweise erstellt. Die 70 Quadratmeter grossen Gruppenräume sind flexibel aufgebaut und es ist Platz für eine Kindergruppe mehr als bisher.
Hauptsächlich die Küche gab Anlaß zu Rückfragen durch die Ortsbeiräte. Gesunde Ernährung und Lebensmittelproduktion in der Landwirtschaft war für die Kinder ein wichtiges Thema und die neue geplante Küche sollte mit ihren Funktionen auf diese Thematik eingehen und auch die Möglichkeit bieten, mit den Kindern zusammen zu kochen oder zu backen.
Joachim Kullmann vom städtischen Träger Kita Frankfurt versprach, diese Anregung aufzugreifen. Da die Inneneinrichtung noch nicht ausgeschrieben sei, könne darauf noch Rücksicht genommen werden.
Noch können sich wenige den Bau auf dem Gelände neben dem Bürgerhaus vorstellen. Das Modell 1:50, das Architekt Steffen Birk mitbrachte, sorgte aber für einen guten Eindruck.
03.02.2012 Vorsicht Falle: Vorfahrt für alle
Immer Vorfahrt. Der Wunsch vieler Verkehrsteilnehmer wird an der Einmündung Winkelgasse in Alt-Harheim wahr: (fast) alle haben Vorfahrt. Da für die Fahrer aus der Winkelgasse kein Schild anzeigt, dass sie Vorfahrt beachten müssten, können sie davon ausgehen, dass Rechts vor Links gilt. Der von links heranfahrende Verkehrsteilnehmer dagegen sieht das Schild, das ihm Vorfahrt gibt, und wird sich nicht veranlasst fühlen, sein Recht an den Kollegen aus der Winkelgasse abzutreten.
Das Ergebnis könnte sein: Unfall, aber beide sind im Recht.
Wer diese seltsame Situation noch ausnutzen möchte, sollte sich allerdings beeilen. Nach Angaben der Straßenverkehrsbehörden wird die Beschilderung umgehend korrigiert.
18.01.2012 Rückverlagerung der Bushaltestelle Hochfeldstraße abgelehnt
Schluss mit dem hin und her der Bushaltestelle “Maßbornstraße/In den Aspen” beziehungsweise “Hochfeldstraße”. Die Haltestelle wurde im Juni 2011 von der Ecke Hochfeldstraße etwa 100 Meter weiter Richtung Netto-Markt verlegt und war seitdem heftigst diskutiert. “Weshalb hat man eine komplett eingerichtete Bushaltestelle mit Wartehäuschen und Bus-Halte-Bucht aufgegeben, um sie weiter weg wieder neu einzurichten?” Aber nicht alle Harheimer haben die lange zurückreichende Geschichte gekannt.
Die neue Lage der Haltestelle Hochfeldstraße an der Ecke zu In den Aspen wurde schon 2004 geplant. Die neue Position wurde zur besseren Erschließung des Neubaugebiets und des Wohngebiets entlang der Straße Am Römerbrunnen gewählt.
2005 wurde die Haltestelle mobilitätsgerecht ausgebaut und im Juni 2005 in Betrieb genommen. Allerdings haben zu diesem Zeitpunkt in Harheim Nord noch überhaupt keine Menschen gewohnt. Folgerichtig forderte der Ortsbeirat die Rückverlegung, bis zum Bezug des neuen Wohngebietes.
Das war schließlich im Sommer 2011 so weit. Mit dem Sommerfahrplan ging die Haltestelle, mittlerweile barrierefrei ausgebaut, wenn auch ohne Dach, erneut in Betrieb, an die zu diesem Zeitpunkt niemand mehr so richtig gedacht hat. Jetzt wollte der Ortsbeirat wieder die endgültige Zurückverlegung. Der Magistrat wollte allerdings dem hin und her nicht mehr folgen, und lehnte eine Zurückverlegung ab.
13.01.2012 Kleinmüllplatz im Frankfurter Norden kommt später
Zu früh gefreut. Selbst die Öffnungszeiten waren schon festgelegt: Freitag und Montag von 9 bis 18 Uhr, Samstag von 9 bis 16 Uhr. Jetzt aber Enttäuschung für die Harheimer, die damit gerechnet haben, dass sie schon im Frühjahr den Grünschnitt in der Nähe – nämlich am Martinszehnten – entsorgen könnten. Die Ende November im Ortsbeirat noch für April angekündigte Inbetriebnahme des neuen Kleinmüllplatzes hat sich verschoben. Wegen Nachforderungen zur Oberflächenentwässerung des Geländes kam es zu Verzögerungen des Genehmigungsverfahrens durch das Regierungspräsidium Darmstadt. Jetzt geht die FES davon aus, dass die Eröffnung Ende Mai / Anfang Juni 2012 stattfindet. Betroffene Bürger sehen es gelassen. “Das hat jetzt Jahre gedauert, nun kommt es auf die zwei Monate auch nicht mehr drauf an”.
10.01.2012 Erweiterungsbau an der Grundschule Harheim eröffnet
Keine Reden, keine Häppchen, keine Feierstunden. “Einfach so” ist am Montag zum Schulbeginn nach den Winterferien der Erweiterungsbau der Grundschule Harheim in Betrieb gegangen. Trotzdem ein spannender Tag für die dritten und vierten Klassen, denn die durften in die neuen Räume umziehen.
Schulleiterin Ruth Mayböhm strahlt und ist glücklich. Noch laufen Handwerker in und um das neue Gebäude und sind mit letzten Aufräumarbeiten beschäftigt, noch ist die Cafeteria noch nicht eingeräumt. Aber dennoch sind die Bauarbeiten abgeschlossen. Der Erweiterungsbau, der die Fläche der Schule fast verdoppelt, bedeutet für alle Entspannung: Endlich mehr Platz, mehr Raum, mehr Ordnung. Jetzt gibt es auch Fachräume und eine Bibliothek. Vor allem aber werden die dunklen Unterrichtsräume im Untergeschoss des alten Gebäudes nicht mehr für Unterricht benötigt.
Rund 4,7 Millionen Euro hat der neue Bauteil gekostet, finanziert aus dem Konjunkturpaket. Ohne diese Finanzspritze des Bundes hätte die dringend notwendige Erweiterung sicher noch auf sich warten lassen.
Noch ist die Schulleiterin nicht sicher, ob nicht in absehbarer Zeit ein
Erweiterungsbau II geplant werden muss. Ab dem nächsten Schuljahr wird es erstmals drei erste Klassen geben und wie sich die Schülerzahlen entwickeln, wenn erst einmal das Baugebiet Harheim-Süd bebaut und bezogen wird, ist noch nicht genau abschätzbar.
Jetzt aber herrscht zunächst einmal die Freude vor über die neuen, lichtdurchfluteten Räume und die neue Technik, die ebenfalls Einzug gehalten hat.
20.12.2011 Autobahnanschluss Bonames Alt: nichts tut sich
Da war doch noch was! Wie steht´s eigentlich mit der Wiedereröffnung des Autobahnanschlusses in Bonames? Der letzte Sachstand ist schon ziemlich alt. Danach wollte der Bundesverkehrsminister nach der Vorlage von Machbarkeitsstudie und Verkehrszählung über die Wiedereröffnung entscheiden. Diese Unterlagen wurden vom ehemaligen Verkehrsdezernenten Sikorski an das hessische Ministerium für Verkehr weitergeleitet. Und dort blieb es dann liegen.
Stefan Majer, seit Juni der neue Verkehrsdezernent in Frankfurt, muss sich noch in die vielen Projekte im Frankfurter Norden einarbeiten. Da gehört die Wiedereröffnung der geschlossenen Auf- und Abfahrt nicht zu den dringlichsten Projekten. Tatsächlich sieht es danach aus, als ob die Wiedereröffnung ohnehin nur etwa 5000 – 10000 Bürger im Frankfurter Norden betrifft. Die müssen nämlich nach der übereilten Schließung im Jahr 2005 bis zu 2.9 km Umweg fahren und noch ein wenig Am Martinszehnten zum Stau beitragen, der sich dort regelmäßig einstellt. Vielleicht hatte man in den politischen Entscheidungsebenen darauf gehofft, die Bürger würden sich beruhigen und nicht weiter die Fehlplanung kritisieren. Der gewünschte Gewöhnungseffekt hatte sich allerdings nicht eingestellt.
Grund genug für den Ortsbeirat Harheim eine Anfrage zum Sachstand zu stellen und den Verkehrsdezernenten zur nächsten Sitzung einzuladen, damit er aktuell berichten könne. Auf die Informationen aus dem Verkehrsdezernat werden die Harheimer jedoch noch etwas warten müssen. Frühestens nach Ostern sei mit Information aus dem Dezernat zu rechnen.







