03.02.2012 Vorsicht Falle: Vorfahrt für alle

Von der Maßbornstraße über die Brücke: Das Schild zeigt Vorfahrt

Immer Vorfahrt. Der Wunsch vieler Verkehrsteilnehmer wird an der Einmündung Winkelgasse in Alt-Harheim wahr: (fast) alle haben Vorfahrt. Da für die Fahrer aus der Winkelgasse kein Schild anzeigt, dass sie Vorfahrt beachten müssten, können sie davon ausgehen, dass Rechts vor Links gilt. Der von links heranfahrende Verkehrsteilnehmer dagegen sieht das Schild, das ihm Vorfahrt gibt, und wird sich nicht veranlasst fühlen, sein Recht an den Kollegen aus der Winkelgasse abzutreten.

Winkelgasse. Keine Regelung der Vorfahrt. Hier gilt rechts vor links.

Das Ergebnis könnte sein: Unfall, aber beide sind im Recht.

Wer diese seltsame Situation noch ausnutzen möchte, sollte sich allerdings beeilen. Nach Angaben der Straßenverkehrsbehörden wird die Beschilderung umgehend korrigiert.

 

 

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4 Antworten zu 03.02.2012 Vorsicht Falle: Vorfahrt für alle

  1. Fabian schreibt:

    Aber ist es nicht so, dass man bei einer Ausfahrt aus einer „Spielstraße“ immer Vorfahrt gewähren muss? Also so hab ich das zumindest vor ein paar Jahren in der Fahrschule gelernt.

  2. hseuffert schreibt:

    Das ist schon richtig, allerdings hat man da andere „Spielstraßen“ im Blick, nämlich die, die etwa wie in der Hermannspforte mit einem abgesenkten Bürgersteig deutlich als Einfahrt/Ausfahrt ersichtlich sind. Das trifft aber in der Winkelgasse nicht zu. Ausserdem endet der verkehrsberuhigte Bereich ein paar Meter vor der Einfahrt in Alt Harheim.

    Auf jeden Fall wäre es sicherer, mit einer Beschilderung für Eindeutigkeit zu sorgen.

    Nachstehend §10 STVO (da steht nichts direkt von Vorfahrt):
    Wer aus einem Grundstück, aus einem Fußgängerbereich (Zeichen 242.1 und 242.2), aus einem verkehrsberuhigten Bereich (Zeichen 325.1 und 325.2) auf die Straße oder von anderen Straßenteilen oder über einen abgesenkten Bordstein hinweg auf die Fahrbahn einfahren oder vom Fahrbahnrand anfahren will, hat sich dabei so zu verhalten, daß eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist; erforderlichenfalls hat er sich einweisen zu lassen.

  3. Busch schreibt:

    Ja Hermannspforte /Philip Schenll Straße hat es wegen eurer harheimer VErkehrspolitik ja vor kurzem heftig gescheppert: Auto fährt von Spielstraße/Hermannspforte über Phillip Schnell Straße und denkt er sei im Recht (Rechts vor Links)…Wird dann von einem anderen Verkehrsteilnehmer aus Richtung Kirche (Phillipp Schnell Straße ) aufs Korn genommen…Wummms Unfall ! Statt überall unübersichtliche und nur mit STVZO/STVO-Diplom zu verstehende Verkehrsituationen zu schaffen, sollte man mal EINDEUTIG Vorfahrt Schilder, Stoppschilder usw hinhängen: Klar für jeden, auch wenn Fahrschule 20-30 Jahre zurückliegt ! => Zudem: Wieso ahndet Ordnunsgamt/Stadtpolizei das WILDE PARKEN im absoluten Halteverbot in Korffstraße (kurz vor Straße Entenpfad) nicht ! Straße dort sehr eng, eigentlich zu eng ! Hier kpommt es laufend zu sehr „engen Situationen“ ür den Verkehrsteilneher der STadtauswerts fährt…einscheren ist nicht möglich da dort eine 200-300m lange Kette on parkenden Autos steht…ohne irgendeine Lücke zum einscheren…das gleiche im übrigen in der Philip Schnell STraße – Besser wäre meines Erachtens beide Straßen zu Einbahnstraßen umzudeklarieren !! Einfach zu schmal die Straßen

    • Helmut Seuffert schreibt:

      Dass man aus einer verkehrsberuhigten Zone kommend und über einen Bordstein fahrend keine Vorfahrt hat, das weiss mittlerweile jeder. Da muss kein Stop-Schild hin, weil das Schild „Ende der verkehrsberuhigten Zone“ an der Einmündung bereits als ein solches wirkt. Die Beschilderung ist eindeutig.

      Schuld ist also nicht die Harheimer Verkehrspolitik oder irgendwer, sondern Schuld ist der Autofahrer, der sich darauf beruft, die Verkehrsregeln nicht zu kennen.

      Das gleiche gilt für das Parken im Halteverbot. Es kommt nicht zufällig zu „engen Situationen“ sondern durch das rücksichtslose egoistische Verhalten einiger unreifer Verkehrsteilnehmer.

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