30.10.2010 Sicher ist sicher: leere Straßen müssen beleuchtet sein.

Hier läuft zwar niemand, aber es ist sicher.

Die nächtliche Beleuchtung menschenleerer Straßen im Baugebiet Harheim-Süd ärgert immer mehr Harheimer Bürger. „Energieverschwendung“ und „Verpulverung von Steuergeldern“ sind noch die harmloseren Ausdrücke. Das Abschalten der Straßenbeleuchtung im noch unbewohnten Viertel wäre zwar technisch machbar, wurde aber mittlerweile von der Stadt Frankfurt abgelehnt. Die Straßen im Baugebiet seien für den öffentlichen Verkehr freigegeben, und damit habe die Stadt Frankfurt auch die Verkehrssicherungspflicht. Schließlich könnten nachts oder in dieser Jahreszeit auch Fußgänger oder Radfahrer dort unterwegs sein. Sollte es zu einem Unfall kommen, würde die Stadt Frankfurt bei nicht eingeschalteter Beleuchtung für das Risiko haften.

So ganz verständlich ist das nicht. Auch Radfahrer müssen an ihrem Fahrrad eine funktionierende Beleuchtung haben, die können das Risiko eines Unfalls nicht so einfach auf die Kommune abwälzen. Ähnliches gilt für Fußgänger. Diese können ja auch nicht anführen, plötzlich vom Einbruch der Dunkelheit heimtückisch überrascht worden zu sein.

Um so merkwürdiger erscheint die Antwort der Stadt Frankfurt auch vor dem Hintergrund, dass vom Magistrat eine vom Ortsbeirat geforderte Beleuchtung des Wegs zwischen der Quellenstraße und der Sportanlage bereits zwei Mal abgelehnt worden ist. Auch in diesem Fall ist es ein öffentlicher Weg. Aber möglicherweise wird mit zweierlei Maß gemessen. Hier an der Quellenstraße sind nur Fußgänger unterwegs. Vielleicht lohnt sich für die eine Lampe zur Verkehrssicherung ja nicht.

Also Vorsicht: Sicher ist eben doch nicht immer sicher!

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Eine Antwort zu 30.10.2010 Sicher ist sicher: leere Straßen müssen beleuchtet sein.

  1. Christian Waldstein schreibt:

    Sehr gut ! Ich finde der Radweg nach Nieder Erlenbach sowie die Straße/Weg nach Nieder Eschbach sowie nach Maßenheim rüber sollten auch beleuchtet werden: gibt ja heutzutage Niedrigernergie Lampen. Ach ja übrigens: der Niddauferweg wurde in den letzten Wochen vom Grünflächenamt gepflegt und alte Bäume abgesägt: Darauf fuhr ein großer LKW auf dem Weg und nun hat man da von harheim bis Nach Eschersheim ne riesen Große Dreck/Match und Schlamm Piste => Wie wäre es da mal bei Regen lang zu fahren und die Pfützen mit Schotter zuzuschütten, aber bitte großzügig so das es mal für 6 Monate hält

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