08.11.2013 Bauunternehmer fordert Halteverbot in der Philipp-Schnell-Strasse

Wenn ein 2.55 m breiter LKW durch die Straße muss, da kann es schon sehr eng werden.

Wenn ein 2.55 m breiter LKW durch die Straße muss, da kann es schon sehr eng werden.

Lutz Weiler hat die Nase voll. „Immer öfter kommen unsere LKW nicht mehr durch die Philipp-Schnell-Strasse, immer häufiger wird ein Spiegel abgefahren und die Versicherung natürlich damit auch immer teuerer.“Schuld daran sind die Anwohner, die ihre Autos in der Philipp-Schnell-Straße parken. „Die Straße ist gar nicht breit genug, dass auf beiden Seiten Autos parken dürfen. Die Anwohner können schließlich auch ihre Autos in die Höfe stellen“. Ein normaler VW-Golf sei 2,03 Meter breit. Wenn also auf beiden Seiten der Straße ein Golf steht, bleiben von 7,00 Metern Straßenbreite nur noch 2,94 Meter übrig. Und da fehlen nun 11 cm bis zur erforderlichen Breite von 3,05 Metern.

Für den Bauunternehmer ist klar: dort muss ein Halteverbot aufgestellt werden. Und damit das so schnell wie möglich passiert, hat er schon mal Klage eingereicht. Die Stadt Frankfurt würde ihrer Verpflichtung nicht nachkommen. Sie müsse dafür sorgen, dass er zu seinem Firmengelände zufahren kann.

Und wenn wir schon dabei sind, da könnte man ja auch die Bäume endlich wegmachen, die dort auf der Straße stehen. Die behindern den Verkehr ja zusätzlich noch. Also: weg damit, wenns nach dem Unternehmer geht.

Weiler ist sich sicher, dass die Anwohner der Philipp-Schnell-Straße Verständnis für sein Anliegen aufbringen und sich dann auch an ein Halteverbot halten werden. Schließlich hätten sie ja auch was davon, nämlich keinen Ärger mehr mit den abgefahrenen Spiegeln. Der Deal scheint logisch zu sein. Irgendwie fast zu logisch…..

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Eine Antwort zu 08.11.2013 Bauunternehmer fordert Halteverbot in der Philipp-Schnell-Strasse

  1. Line schreibt:

    Ich glaub es geht los. Dann stapeln sich bei Mehrfamilienhäusern einfach die Autos im Hof oder wie stellt sich dass der liebe Herr Weiler vor? Industriestandort vor dem normalen Anwohner, toll!

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