1. April 2014: Inclusive Brennlizenz: Bäume in der Philipp-Schnell-Straße werden versteigert.

Bald hochprozentige Spirituosen aus der Philipp-Schnell-Straße?

Bald hochprozentige Spirituosen aus der Philipp-Schnell-Straße?

Knappe Kassen in Frankfurts Haushalt zwingen zu kreativen Maßnahmen. Statt der 21 neuen Ahorn-Bäumen werden nach der Sanierung der Philipp-Schnell-Straße jetzt doch Obstbäume eingesetzt, bevorzugt dabei ertragreiche Pflaumen-, Birnen- oder Mirabellenbäume. Die Bäume sollen dann zusammen mit einer Brennlizenz an die meistbietenden Bürger versteigert werden. Zur Herstellung veredelter, hochprozentiger Alkoholika aus den Früchten will das Amt die Bürger mit erforderlichem Know-how unterstützen. „Die Vorteile liegen auf der Hand“, erklärte der Sprecher des Grünflächenamtes, „mit dem Verkauf der aus den Früchten gewonnenen Spirituosen können die Bürger kostendeckend die Bäume pflegen und noch einen kleinen Gewinn machen. Das fällt dann schon nicht mehr dem Haushalt zur Last. Für alle Beteiligten wird das eine typische Win-Win Situation“. Der Magistrat hat bereits dem Pilotprojekt zugestimmt. Obwohl die Vergabe noch offiziell ausgeschrieben werden muss, ist das Bieterverfahren bereits eröffnet und für einzelne Standorte können unter Angabe der Hausnummer und der gewünschten Obstsorte bis zum 31. Mai 2014 entsprechende Gebote formlos abgegeben werden. Allerdings soll die Anzahl der zu vergebenden Baumstandorte pro Person auf maximal drei beschränkt werden.

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