14.07.2014 Traumschiff statt WM: Public Viewing mit kleinen Hindernissen

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Public viewing ist etwas Feines. Fussball gucken, mitfiebern, anfeuern oder über den Schiri schimpfen macht erst richtig Spaß, wenn man es zusammen mit den Nachbarn und Freunden machen kann. Mit einem kühlen Bier in der Hand, die Kinder können in Ruhe herumtollen und stören nicht. So findet sich auch am Endspiel-Abend halb Harheim-Nord da ein, wo das Spiel auf eine ganze Hauswand projeziert wird. Selbst in der Commerzbank-Arena kann das nicht besser sein.

111. Minute. Es steht immer noch Null zu Null. Der Beamer zeigt eine Warnmeldung. „Bitte eine Taste drücken, sonst schaltet sich das Gerät in den Standby-Modus“. Mit leichter Panik in der Stimme wird der Technik-Experte aufgeschreckt. Gerade noch rechtzeitig drückt er die Taste – und der Beamer projeziert jetzt „Das Traumschiff“. Ein Aufschrei, ein Sturm der Entrüstung. Dann ist auch schon der richtige Knopf für die Fussballübertragung  gefunden. Die Fanmeile reibt sich verdutzt die Augen. Unterdessen stehts Eins zu Null und keiner hat das Tor gesehen.

So spannend war selten ein Endspiel.

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