04.10.2014 Fünfte Jahreszeit in Harheim beginnt

weiter, weiter, hoch, hoch...

weiter, weiter, hoch, hoch…

Das Aufstellen des Kerbebaums und das Anbringen der Kerbelies ist erfahrungsgemäß eine diffizile und hochriskante Angelegenheit. Viel Muskelkraft, etwas landwirtschaftliche Technik, statische Grundkenntnisse, faszinierende männliche Sangeskunst, das Ausrufen geheimnisvoller Sprechgesänge, aber auch die betörende Inspiration durch einen oder zwei Bembel Äppler sind unerlässlich. So viel Spiel und Spannung wollen sich die Harheimer nur ungern entgehen lassen, daher sind sie natürlich in halbwegs sicherer Entfernung dabei und feuern die Kerbeburschen lautstark an.

Schwerarbeit

Schwerarbeit

Schon 580 Mal geübt, daher gelingt es auch diesmal unfallfrei, die Kerbelies anzunageln und diesen rund 24 Meter hohen Baum zu errichten und so im Boden zu verankern, dass er wenigstens bis zum Dienstag stehn bleibt. Für die vielen Schaulustigen ist das Spektakel Auftakt zur kurzen aber äusserst intensiven fünften Jahreszeit in Harheim: Es ist Kerb.

Hurra. Er steht....

Hurra. Er steht….

Ab sofort ist in Harheim mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Nicht nur, weil bis zur letzten Minute wegen diverser Wanderbaustellen der Verlauf des Kerbeumzugs Geheimsache ist, auch weil – mindestens inoffiziell – ganz Harheim zur Verkehrsberuhigten Zone erklärt ist und Zweibeiner und Vierbeiner auf Straßen und Gehwegen uneingeschränkt Vorrang haben. Die Kerb ist unser.

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