07.04.2015 Müllentsorgung für Dummies: Harheimer Stadtweg

Müllentsorgung im Harheimer Stadtweg

Müllentsorgung im Harheimer Stadtweg

Schönes Wetter lockt natürlich zu einem Osterspaziergang. Am Besten am Eschbach entlang oder an der Nidda. Aber was ist das? Am Harheimer Stadtweg, dem Verbindungsweg nach Berkersheim, steht am Wegesrand im Gras ein Herd, ein Kühlschrank und weitere Teile aus einer gebrauchten Einbauküche nebst einigem Sondermüll in blauen Mülltüten. Ein klarer Fall für die Kripo.  Denn was viele nicht wissen: wer seinen Abfall wild entsorgt und irgendwo am Wegesrand ablagert, schadet nicht nur der Umwelt, sondern begeht unter Umständen eine Straftat. Nach §326 Abs. 1 Strafgesetzbuch wird das Ablagern, Ablassen oder sonstige Beseitigen von gefährlichen Abfällen mit einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit einer Geldstrafe geahndet.

Werden Sie selbst Zeuge einer solchen Abfallentsorgung, sollten Sie sich das Kennzeichen des Fahrzeugs notieren und der nächsten Polizeidienststelle melden. Denn selbst, wenn bei einer solchen Abfallentsorgung keine gefährlichen Abfälle entsorgt werden, muss die Stadt einen privaten Dienstleister mit der Beseitigung des Abfalls beauftragen und diese Kosten trägt die Allgemeinheit.

Müllentsorgung bei den Kleingärten am Grundweg

Müllentsorgung bei den Kleingärten am Grundweg

Läuft man vom Harheimer Stadtweg ein wenig den Eschbach entlang Richtung Jägersteg, so wird man bei den Kleingärten am Grundweg wiederum fündig. Wahrscheinlich haben ein paar Kleingärtner „gedacht“, bei der Brombeerhecke würde es nicht auffallen, würde man ein paar Anhängerladungen Gartenabfälle ins Gelände werfen. Bedauerlicherweise haben einige andere die Idee aufgegriffen und gleich noch ein paar Plastikeimer und Bauabfälle hinterhergeworfen.

Aus den Augen aus dem Sinn. Zumindest für die Täter. Die Kleingärtner, die gerade gegenüber der Ablagerstelle ihren Garten haben, ist der Anblick weniger schön. Sie wissen schon, wer seinen Müll dort ins Gebüsch wirft, wollen aber keinen Ärger bekommen. Die Frage bleibt dennoch: Wer muss den Dreck beseitigen, denn verantwortungslose Zeitgenossen erzeugen?

Dabei ist Müllentsorgung – auch gerade die von Gartenabfällen und von Sperrmüll – in Frankfurt problemlos möglich. Auf dem Wertstoffhof in der Max-Holder-Straße in Kalbach wird Grünschnitt kostenlos entgegengenommen. Und wer Sperrmüll entsorgen muss, muss lediglich bei der FES anrufen und sich einen Termin geben lassen. Die kommen, und holen den Müll direkt an der Straße ab.

Eigentlich der einfachere Weg. Und dazu legal. Und völlig risikofrei, dass man nicht ausversehen von den eigenen Nachbarn gesehen wird.

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