12.07.2016 Flüchtlingsheim oder Seniorenwohnen: Der richtige Weg zum Ziel

PowerPoint-Präsentation

Wohnen im Obstgarten Bild: Markus Gildner / Solgarden GmbH

Die Pläne für die kombinierte Flüchtlings- und Seniorenresidenz im Niederfeld hinterlässt immer noch viele Fragezeichen bei den Ortsbeiräten. Obwohl das Deutsche Rote Kreuz und Markus Gildner als Bauunternehmer schon seit Wochen gemeinsam planen, waren bei der Präsentation lediglich die Abbildungen und Pläne anderer Bauwerke  zu sehen. Kein Wunder also, dass in der Sitzung vom Juli seltene Einigkeit unter den Fraktionen herrschte. Der Magistrat solle doch bitte schnellstmöglich die Ortspolitiker mit konkreten Informationen zu den Plänen im Niederfeld versorgen.

Allerdings war´s das auch schon mit der Einigkeit im Ortsbeirat. Bereits beim nächsten Antrag lagen sich CDU und Grüne heftig in den Haaren. Die CDU hatte gefordert, dass der erste Bauabschnitt mit Flüchtlingsfamilien belegt werden sollte und der zweite Bauabschnitt für Seniorenwohnungen bereit gestellt werden.

„Mindestens 25% Seniorenwohnen“. Die Grünen erinnerten daran, dass aufgrund ihres Antrages diese Quote im B-Plan festgelegt werden wird. (Eine Forderung, die die CDU im Januar noch abgelehnt hatte. Die CDU wollte offenbar bei „höchstens 25% Seniorenwohnungen“ bleiben.) Diese mindestens 25% Senioreneignung sollten dann auch für das ganze Areal, das im B-Plan aufgezeigt ist, gelten und somit auch für jeden einzelnen Bauabschnitt.

Die CDU forderte nun dagegen, dass der erste Bauabschnitt zunächst mit Flüchtlingen belegt wird und dafür der zweite Bauabschnitt, der später gebaut wird, der sollte für Seniorenwohnen bereitgestellt werden. Dabei wissen alle Beteiligten, dass die Belegung selbst ohne verbindliche Quote vom Sozialdezernat festgelegt wird.

Für die Grünen ist das nicht verbindlich genug. Zudem stimmt dann das gesamte Konzept nicht mehr. Hatte das DRK nicht stolz vorgestellt, wie die Senioren in die Integration der Flüchtlinge eingebunden werden. Nun will die CDU dieses Konzept dadurch aushebeln, dass zunächst gar keine integrationswichtigen Senioren einziehen dürfen. Kein Konzept – Keine Integration – vielleicht hofft jemand, dass dann auch keine Flüchtlinge kommen?

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu 12.07.2016 Flüchtlingsheim oder Seniorenwohnen: Der richtige Weg zum Ziel

  1. Angelo schreibt:

    Kam der Hinweis zu den 25% an dem Abend nicht von Gunnar Töpfer und wurde anschließend aufgenommen? Bei sonst mindestens 70% Senioren laut Bauplan ist das aber keine wirkliche Errungenschaft…

    Wieso unterstellen Sie dem Kollegen Immel denn Verleumdung? Ist das ernst gemeint oder verletzter Stolz, weil er jetzt Häuptling ist?

  2. hseuffert schreibt:

    Ortsvorsteher Dr. Frank Immel und ich haben uns verständigt, zu diesem Thema abgegebene Kommentare und Gegenkommentare zurückzuziehen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s