14.07.2014 Startschuss für die Bauarbeiten auf dem Weiler-Gelände

Areal der Firma Weiler

Der erste Bagger wartet schon auf den Startschuss

Post im Briefkasten für die Harheimer im Urnbergweg, Eckstraße und Im Kalk. Die Firma Werner Wohnbau kündigt Bautätigkeiten auf dem ehemaligen Weiler-Gelände für die nächsten Monate an. In der ersten Bauphase werden die alten Gebäude abgebrochen. Und das geht in der 29. Kalenderwoche los. 29. Kalenderwoche? Die beginnt am 18. Juli.

In der Abbruchphase – so schätzt der Bauunternehmer – werden etwa zwei Monate lang täglich 20 LKW-Bewegungen entstehen, also Einfahrten und Ausfahrten. Diese LKWs werden durch die Philipp-Schnell-Straße und durchs Niederfeld fahren. Der Vorschlag des Ortsbeirates, die LKWs über eine Baustraße entlang von Feldwegen bis auf den Harheimer Weg zu leiten, ist offenbar von Verwaltung und Magistrat nicht weiter mit Nachdruck verfolgt worden.

Sobald die Baustelle geräumt ist werden ab Spätherbst 2016 die neuen Häuser gebaut. In der anfänglichen Tiefbauphase rechnet man mit etwa 10 bis 15 LKW Bewegungen pro Tag, in der anschließenden Rohbau- und Ausbauphase mit zwei bis drei Bewegungen täglich. Werner Wohnbau weist jedoch darauf hin, dass alle diese Angaben nur vorsichtige Schätzungen sind.

„Wir sind sehr bemüht, die Auswirkungen der Arbeiten für die Anwohner möglichst gering zu halten“, sagt Bauleiter Andreas Faitsch. Die Nachbarn sind eingeladen, sich am Mittwoch, 20. Juli um 18:30 Uhr auf dem Baugelände über das Projekt zu informieren und mit den Ansprechpartnern direkt zu reden.

Areal der Firma Weiler

Im ersten Bauabschnitt werden die Gebäude abgerissen.

Areal der Firma Weiler

Hier entstehen rund 100 neue Wohneinheiten

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4 Antworten zu 14.07.2014 Startschuss für die Bauarbeiten auf dem Weiler-Gelände

  1. Brünner schreibt:

    Sehr geehrter Herr Seuffert, danke für die Berichterstattung. Noch mehr würde es mich freuen, wenn Sie sich als Ortsbeirat für eine temporäre Geschwundigkeitsreduzierung für LKW auf den Zu- und Abfahrtsstrassen einsetzen. Voll beladene 30 Tonner mit 30km/h auf Straßen, die z.T. ohne ordentliche Bordsteine da stehen, sind der echte Horror. Eine Begrenzung auf 10 km/h kann helfen Sclimmers zu verhindern!

  2. hseuffert schreibt:

    Sehr geehrter Herr Brünner, in der Philipp-Schnell-Straße und im Niederfeld wegen dem Baustellenverkehr eine Höchstgeschwindigkeit von 10 km/h einzuführen, das ist Sache der Straßenverkehrsbehörden. Allerdings sind die dabei an enge gesetzliche Vorgaben gebunden, die können das nicht nach Belieben entscheiden. In diesem speziellen Fall sollten Sie mal realistisch nicht davon ausgehen, dass wegen 20 LKWs am Tag 1,5 km Straße auf 10 km/h begrenzt wird. Ich hätte das in Frankfurt oder auch in Hessen noch nirgendwo gesehen.

    Noch viel entscheidender ist aber, dass die Beschränkung die Illusion verbreitet, die Fahrzeugführer würden sich an 10 km/h halten. Das entspricht in keiner Weise der allgemeinen Lebenserfahrung.

    Alles, was ich tun kann, ist mit dem Bauleiter zu sprechen und ihn zu bitten, die Fahrer ausdrücklich auf die 30 km/h hinzuweisen.

    • Brünner schreibt:

      Hallo Herr Seiffert, haben Sie sich schon mal den Bremsweg für einen 30 to Fahrzeug bei 30km/h – im Vergleich zu einem Pkw – ausgerechnet ? Ihre Argumente sind der Sachlage nicht angemessen.
      VG
      Stephan Brünner

      • hseuffert schreibt:

        Das verstehe ich sehr gut. Dann wäre es ja angebracht, 30-Tonner im Stadtgebiet grundsätzlich auf 10 km/h zu beschränken. Ein interessanter Gedanke.

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