14.09.2016 Fußball: SG Harheim unterliegt Eintracht Frankfurt nur ganz ganz knapp.

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SGH greift an

Sobotzik, Schur, Gerster, Komljenovic, Zampe. Und vor allem Bommer. Rudi Bommer. Die Eintracht hatte tatsächlich die Traditions-Star-Mannschaft hochkarätig besetzt. Gegen die All Stars der SG-Harheim. Das Top Spiel zum Jubiläum „70 Jahre SG Harheim“. Und 650 zahlende Gäste wollten sich das nicht entgehen lassen, wie die in sonnenuntergangrot gekleideten Harheimer Teufel den alten Profis der Eintracht so richtig einheizen. Fast hätte die Sensation klappen können.

Zur Halbzeit hatten die wacker kämpfenden Harheimer ein sehenswertes Tor geschossen und ließen sich durch die diesmal mit silbernen Pompoms angerückten Harheimer Gardemädchen gerne zu weiteren Höchstleistungen anfeuern. Immerhin, Rudi Bommer war mit seinen 59 Jahren ja auch nicht mehr der Jüngste. So einer altersschwachen Traditionsmannschaft könnte ja auch irgendwann einmal die Luft ausgehen.

Aber spätestens am Ende der zweiten Halbzeit des auf 80 Minuten angesetzten Spiels zeigte sich, dass die Harheimer Taktik, in der regulären Spielzeit ein Remis zu erzielen, um dann in der Verlängerung den Eintrachtlern den fussballerischen Todesstoss zu versetzen, nicht aufgehen würde. Zu routiniert riefen die Alt-Profis im schwarzweissgestreiften Eintracht-Knast-Trikot ihr immer noch im Übermaß vorhandenes Ballverständnis ab und auch das eine oder andere zusätzliche Pfund Lebendgewicht, das sie wie Ballast mit sich herumtrugen,  wirkte sich nicht wirklich auf die Spurtstärke aus. So mussten sich die Harheimer ziemlich ausgepumpt aber wirklich auch nur ganz knapp am Ende eines sehr fairen Spiels mit einem 1:8 zufrieden geben, während sich die Senioren-Eintracht-Profi-Kicker entspannt als Fotomodell oder für Autogrammkarten aufbrauchten. Aber dennoch: Danke, Respekt und Hut ab. Die Spieler der Eintracht Traditionsmannschaft haben den All-Stars und den Gästen der SG-Harheim zum Siebzigsten einen wirklich wundervollen und unvergesslichen Abend beschert.  Und darüber hinaus sind damit noch ein paar Tausend Euro zugunsten der Kinderkrebshilfe Frankfurt e.V. zusammengekommen. An Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit.

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Ganz stark in der Halbzeit: die Gardemädchen

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