01.11.2016: Maßbornstraße: Die Fahrradspur ist wieder da !

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Noch dampft die Farbe auf dem neuen Fahrradlogo in der Maßbornstraße.

Kaum zu glauben. Überrascht reiben sich Harheimer Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer die Augen. Die Fahrradsymbole entlang der Maßbornstraße sind wieder da.

Ja, doch, zwischen den neuen Fahrradsymbolen auf dem Asphalt in der Maßbornstraße kurz vor Ortsausgang, da vermag man bei genauem Hinsehen ein undeutliches „Schilda“ erkennen. Zur Erinnerung: Im April 2014 rückte unangekündigt ein Ausfrästrupp an und kratzte die Fahrradspur in der Maßbornstraße von der Fahrbahn. Eine mit gestrichelter Linie abgetrennte Fahrradspur in einer Tempo-30-Zone sei nach der Straßenverkehrsordnung seit 2009 nicht zulässig und daher widerrechtlich. In einem gemeinsamen Ortstermin mit dem Ortsbeirat wurde vorgeschlagen, stattdessen Verengungen in der ziemlich breiten Maßbornstraße einzurichten um den Verkehr damit auf die zulässigen 30 km/h zu bremsen.

Ziemlich schnell zeigte sich in der Praxis aber, dass die vierrädrigen Verkehrsteilnehmer sich von den rot-weissen Baken wenig beeindrucken ließen. Im Gegensatz zu den zweirädrigen Radfahrer. Die mussten sich nämlich entsprechend der StVO vor jeder Bake vergewissern, dass hinter ihnen kein Fahrzeug zum überholen ansetzte, um dann das Ausscheren mit dem Fahrtrichtungsanzeiger (Arm) anzugeben und dann um die Schikane herumzufahren. Eine Situation, in der sich ganz besonders die älteren Verkehrsteilnehmer verständlicherweise unsicher fühlten.

Nach einer weiteren Intervention der Ortspolitiker wurde vor vielen Monaten schon zugesagt, eine andere Lösung auszuarbeiten. Der Vorschlag, Fahrradsymbole anzubringen, kommunizierten die Straßenverkehrsbehörden schon vor etwa 10 Monaten. Dass aber zwischen Absicht und Umsetzung gerade in Frankfurt doch noch erheblich viel Wasser an Main und Nidda hinunterfließt,  das kennen die Frankfurt Bürger ohnehin. Jetzt stehen die rotweissen Warnbaken nur noch am einzigen Zebrastreifen in diesem Bereich. Die anderen sind schon vor geraumer Zeit abmontiert worden.

Nun also: Weg frei für den unbehinderten Radverkehr und „Glück auf“ für ein friedliches Miteinander unter den Verkehrsteilnehmern.

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