14.06.2017 16 Auftritte, 6 Stunden Live-Musik und Poesie für Liebe, Frieden und Freiheit

Konzert besonderer Art

Das etwas andere Konzert

Als am Sonntagabend kurz nach 21 Uhr die finale Endrunde mit allen noch anwesenden Musikern in einem vielstimmigen „We are the world“ und „We shall overcome“ durch die evangelische Kirche am Wetterhahn geklungen war, waren zwar die meisten Zuhörer nun doch schon nach Hause gegangen. Auf eine sooooooo lange Dauer waren sie nicht eingestellt. Die Initiatoren und Musiker übrigens auch nicht. Und dennoch waren sie nach dem Abbau gleichermaßen müde und glücklich. Während am Nachmittag im Kirchengarten an der Kuchentheke das Angebot auf wundersame Weise sich vermehrte, je mehr verzehrt wurde entstand im Inneren eine musikalische Kostbarkeit nach der anderen, witzig oder anrührend, nachdenklich oder mitreißend. „Wozu sind Kriege da“ fragte die 10 jährige Jule.Zum ersten Mal mit dem Mikro in der Hand, mit Dagmar Podeyn zusammen vor Publikum und mindestens

Wozu sind Kriege da?

Wozu sind Kriege da

so authentisch und beeindruckend wie das udolindenbergische Original. Das Duo Wetzel/Weber, blechinstrumenteblasend, vom MVH bekannt, erinnerte mit Reinhard Meys „Das Geheimnis im Hefeteig oder der Schuss im Ofenrohr“ an das Werben und Wirken der Geheimdienste in alten Zeiten. Eine auf erlenbächerische Art veränderte schräge Schöpfungsgeschichte, das deutsch-französische Chanson „Göttingen“, eine revolutionäre Erinnerung an Tracy Chapman. Das Duo Allegro, der Frankfurter Beschwerdechor, die Saitenkünstler von „Saitenweise“, die Young Voices, die außergewöhnliche Fusion „Velvet Beyond“ die Bass, Saxophon und Stimme miteinander verwob. Liebe, Frieden und Freiheit eben.

Der Frankfurter Beschwerdechor

Der Frankfurter Beschwerdechor

Das ganze Projekt – ein ziemlich spontan entstandenes Experiment, auf das sich die evangelische Kirchengemeinde als Veranstalter und die handvoll Initiatoren eingelassen hatten. An diesem Abend waren sich ohne jeden Zweifel alle einig: „..das ist noch viel schöner geworden, als wir gedacht hatten….“

 

 

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