27.12.2017: Im Niederfeld – Mit Pflanzkübeln gegen Möchtegernvettels?

Im Niederfeld

Im Niederfeld: Lange, breite Straße lädt dazu ein, das eigene Tempo falsch einzuschätzen

Eigentlich müssten die Straßen und Wege in Harheim Süd längst ausgebaut und fertig sein. Längst müsste Im Niederfeld und die Spitzenstraße einen richtigen Straßenbelag, Parkbuchten und einen ordentlichen Gehweg haben. Eigentlich waren die Ausschreibungen für die Straßenbauarbeiten schon Ende 2015 so gut wie fertig und neue Wünsche oder Forderungen von Anwohnern oder Ortsbeiräten äußerst ungern gesehen, da diese die Fertigstellung schrecklich verzögern würden. Eigentlich ist ja auch die Erde eine Scheibe, aber das können die Menschen hier unten auf der Straße leider nicht sehen. Und so ist das Niederfeld immer noch eine Baustraße, so wie Baustraßen eben sind: so breit, dass zwei LKW mühelos aneinander vorbeikommen und möglichst lang und ohne Kurve. So angenehm Baustraßen dieser Art für die LKWs sind, die Streckenführung lädt andere motorisierte Verkehrsteilnehmer mit ähnlich vielen PS wie ein LKW aber mit deutlich kleinerem Gewicht ein, sich wie auf dem Hockenheimring zu fühlen und sie vergessen, gelegentlich mal einen Blick auf den Tacho zu werfen und festzustellen, dass sie viel zu schnell unterwegs sind.

Auch einseitig geparkte Fahrzeuge senken das Risiko nicht, zumal dort plötzlich jemand zwischen den Fahrzeugen vortreten könnte.

Um ein wenig mehr Verkehrsruhe zu schaffen und das Risiko durch die Schnellfahrer zu senken haben Anwohner Im Niederfeld einen Vorschlag im Bürgerbeteiligungsportal der Stadt Frankfurt gemacht: Sie wollen durch das Aufstellen von Pflanzkübeln langsameres und umsichtigeres Fahren begünstigen. Für die Pflege der Pflanzkübel wären ausreichend viele engagierte Bürger vorhanden, so dass die Aufstellung der Pflanzbehälter mit geringem finanziellen Aufwand rasch verwirklicht werden könnte. Und damit im Niederfeld sogar noch  eine deutliche Verkehrsberuhigung erzielt würde, lange bevor der Endausbau der Straßen und Wege tatsächlich ausgeschrieben ist.

Die benötigte Anzahl von 200 Unterstützern ist noch nicht erreicht. Wenn Sie den Wunsch der Bürger unterstützen wollen, tragen Sie sich doch bitte mit dem nachstehenden Link ein:

https://www.ffm.de/frankfurt/de/ideaPtf/45035/single/673

Niederfeld

Auch ein gelegentlich abgestellter Anhänger wirkt, zieht aber den Unmut mancher ausgebremster Fahrer auf sich.

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Eine Antwort zu 27.12.2017: Im Niederfeld – Mit Pflanzkübeln gegen Möchtegernvettels?

  1. Hartmut schreibt:

    Hört, hört, Raser im „Im Niedefeld“?
    Seit wann denn das. Auf dieser Seite wurde u.a. im Artikel vom
    „16.07.2016 Auf der Suche nach den Rasern: Der Verkehr im Niederfeld“
    festgestellt, dass es gar keine Raser gäbe, zumindest nur vernachlässigbar wenige.

    Auch die ‚genzwärtig legal‘ geparkten Autos und Anhänger, haben das bisher nicht existente Problem, nicht in den Griff bekommen. Die nicht vorhandenen Raser sind, zumindest im meinem Beisein, einfach auf den Gehweg gefahren, statt wie geplant durch das kreative Parken ‚eingebremst‘ zu werden.
    Und jetzt Pflanzkübel?! Die müssen dann aber WIRKLICH kreativ aufgestellt werden, um dem Problem der Raser beizukommen!

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