10.01.2018: Cabrio-Bushaltestelle „Rathaus Harheim“ bekommt auch weiterhin keine Überdachung. Dafür aber eine Sitzbank

Bushaltestelle

Bushaltestelle „Rathaus Harheim“. Zu eng für ein Wartehäuschen

Ausgerechnet die Bushaltestelle „Rathaus Harheim“, die zentrale Bushaltestelle mitten im alten Dorfkern. Ausgerechnet diese stark frequentierte Bushaltestelle wird weder ein Wartehäuschen noch eine Überdachung bekommen können.  Schon 2015 hatte der Magistrat den Wunsch des Ortsbeirates abgelehnt, weil aufgrund der beengten Verhältnisse auf Gehweg und Straße vor der Winkelgasse 2 so eine Wartehalle nur beim Bau eines sogenannten „Buskaps“ aufgestellt werden könnte. Das Buskap hätte dabei eine ganze Reihe von Folgeproblemen nach sich gezogen. Dabei verhindern offenbar zwei unlösbare Probleme so einen Umbau. Einmal nämlich die Frage, was das wohl alles kostet. Zweitens das Problem, dass das Wartehäuschen genau vor der Hauswand mit einer angedübelten Werbetafel stehen würde. Der Eigentümer der Hauswand ist wenig begeistert, wenn er die Werbefläche nicht weiter vermieten kann. An dieser Sache hat sich seit 2015 auch nichts geändert.

So bleibt als einzige Neuerung die Installation einer Sitzbank, damit die wartenden Fahrgäste nicht stehen müssen und vielleicht noch ein wenig Cabrio-Feeling genießen können. Solange es nicht regnet. Das ist die Situation auf der Nordseite, also an der Winkelgasse.

Bushaltestelle

„Rathaus Harheim“ auf der anderen Straßenseite. Hier ist noch viel enger.

Auf der anderen Straßenseite besteht aber das identische Problem. Auch dort bietet der Öffentliche Nahverkehr den wartenden Fahrgästen nicht mehr als ein Haltestellenschild und die Tafel der Abfahrtszeiten. Von Wetterschutz oder Sitzgelegenheit keine Spur. An dieser Seite hatten die Grünen im Ortsbeirat beantragt, die Taxi-Parkplätze zu beseitigen und an der Stelle eine neue Haltestelle mit Wartehäuschen einzurichten. Möglicherweise hätte die TraffiQ das sogar gemacht, aber aus „fahrgeometrischen Gründen“ ist das nicht möglich – klar gesagt: In der Kurve wird der Bus nicht nahe genug an den Randstein fahren können. Trotzdem wird diese Haltestelle – voraussichtlich im Jahr 2019 – umgebaut. Dabei wird dann die Haltestelle etwa 30 Meter vor die ehemalige Volksbank-Filiale verlegt und zwei Sitzbänke aufgestellt. Dort bietet nach Ansicht des Magistrats sogar das „Gebäude der Volksbank Witterungsschutz.“

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Der zukünftige Standort. Witterungsschutz ist da. Volksbank ist schon längst weg.

Wirklich eine pfiffige Idee  aus dem Verkehrsdezernat, die Volksbank für den Witterungsschutz in Anspruch zu nehmen. Könnte allerdings den Sachbearbeitern im Verkehrsdezernat mal jemand sagen, dass es an der Stelle seit zwei Jahren gar keine Volksbank mehr gibt.

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