08.06.2018: Endgültiger Abschied! Der letzte Geldautomat hat Harheim verlassen.

Schluss mit Geldautomat.

Nun ist es endgültig. In dieser Woche ist aus der ehemaligen Postagentur in der Philipp-Schnell-Straße der Geldautomat ausgebaut und abtransportiert worden, genauso wie das Hinweisschild der Postbank. Die Postbank hatte selbst vor wenigen Tagen das Aus für den Harheimer Geldautomaten angekündigt, da der Apparat zu wenig genutzt worden wäre. Wie hätte man ihn auch nutzen können. „Wegen Krankheit geschlossen“ steht dort schon seit April und der Zugang zur Geldausgabe ist abgeschlossen. Damit verflüchtigt sich auch die letzte Hoffnung, dass das kleine TotoLotto Geschäft an der Ecke zur Hermannspforte unter neuer Leitung wieder geöffnet werden könnte, und die Postbank den so selten benutzten Geldautomaten möglicherweise irgendwie vergessen. Ortsvorsteher Dr. Frank Immel hatte beim Wirtschaftsdezernenten Markus Frank noch vor wenigen Tagen darauf hingewiesen, dass damit für die Harheimer Bürgerinnen und Bürger die letzte Möglichkeit genommen wird, kostenlos Bargeld vom eigenen Konto zu besorgen. Den Wirtschaftsdezernenten scheint das kleine Harheimer Problem aber nicht besonders zu beunruhigen.

Kiosk Stern in der Philipp-Schnell-Straße

Jetzt bleibt nur noch der Netto-Markt, bei dem man Bargeld mit EC-Karte abheben kann, sofern für mindestens € 20,00 eingekauft wird. Aber nicht jeder mag für so viel Geld etwas kaufen, was er vielleicht nicht dringend braucht. Weitere Alternativen sind die Frankfurter Volksbank in Bonames oder Nieder-Erlenbach oder der Geldautomat bei der Hessol in Massenheim. Mit dem Auto zum Geldautomaten fahren? Das klingt nicht gerade umweltfreundlich. Blöde Situation also für manche ältere Mitbürger. Die Rente kriegt man zwar aufs Konto überwiesen, trotzdem kommt man nicht an sein Geld ran.

Alternativen? Auf die Aufstellung eines neuen Automaten – egal ob bei Netto, oder in der neuen Postagentur bei Comet in Alt-Harheim – wird man vergeblich warten müssen. Wegen der Sicherheitsstandards ist der Betrieb von Geldautomaten für die Betreiber in wenig frequentierten Lagen zu teuer. Da wird Harheim auch nicht der einzige Stadtteil mit Problemen dieser Art bleiben.

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