24.08.2018 Der Weg ins Feld am Römerbrunnen: wo sich Fahrradfahrer und Hundegassigeher begegnen. Achtung!

Achtung

Achtung, vielleicht kommt von links ein Fahrradfahrer um die Kurve …

Am Ende der Straße am Römerbrunnen geht’s ins Feld. Das wissen die Harheimer Hundegassigeher, die Spaziergänger, die Inlineskater, aber auch die Fahrradfahrer auf dem Weg zum Laupushof oder nach Massenheim, denn die nutzen diesen Weg. Am Ende der Straße am Römerbrunnen ist aber die Zufahrt zum Feld mit Betonsteinen blockiert, die bei starken Regenfällen verhindern sollen, dass die Wassermassen den Weg in irgend einen Keller finden, wo sie nicht hingehören. Bevor es die Hochwasserverhinderungsbetonmauer gab, wurde die Zufahrt zum Feldweg mit Pollern versperrt. Da konnten keine Fahrzeuge durchfahren, nur das Wasser floss eben durch. Seit die Mauer da ist, bleiben immer noch zwei Poller, die den gehwegbreiten Durchgang für die Hundegassigeher, Spaziergänger und die Fahrradfahrer so verengen, dass  Begegnungen auch schnell zum Stress werden können. Ausweichen ist nämlich gerade wegen der Poller schnell nicht mehr möglich, wenn der Radfahrer plötzlich in der Kurve vor Dobermann Maya steht.

Gerade auch wegen der hochgewachsenen Hecke an der Kurve sehen die Passanten erst spät, ob ausgerechnet jetzt jemand entgegen kommt. Zu spät, weil Ausweichen nicht mehr geht.

Eine betroffene Anwohnerin in der Bürgerstraße hatte daher vorgeschlagen, dort einen Verkehrsspiegel anzubringen. Eine gute Idee, allerdings mit denkbar wenig Aussicht auf Erfolg. Der Feldweg ist keine öffentliche Straße, das zuständige Amt für Straßenbau würde niemals bereit sein, Geld für einen Spiegel aus dem Etat zu nehmen, der nicht auf einer Straße stehen würde. Ausserdem müsste ein Mast für den Spiegel aufgestellt werden, der dann selbst zum Hindernis für Traktoren und andere landwirtschaftliche Fahrzeuge würde.

Die Grünen hatten daher im Ortsbeirat vorgeschlagen, die zwei Poller zu beseitigen, damit der Begegnungsverkehr gefahrloser werden könnte.

Die CDU-Fraktion lehnte den Antrag ab. Die Begründung dazu hatte die ehemalige Ortsvorsteherin und direkte Anwohnerin an der betreffenden Stelle gegeben: Die Anlieger befürchten, dass dann die Öffnung durch Krafträder genutzt werden. Das wollen sie nicht.

Ob das Feindbild Motorradfahrer etwas mit dem MF93 zu tun hat, oder damit, dass der Fraktionssprecher der Grünen der einzige aktive Motorradfahrer unter den Ortsbeiräten ist, das wissen wir nicht. Klar ist aber, dass auch zwischen den Pollern ein Motorrad durchfahren könnte. Bloß – was will der Motorradfahrer auf der anderen Seite? Mal ganz abgesehen davon, dass die Zufahrt über den Gehweg verboten wäre. Aber immerhin das passt gut zu dem Feindbild.

Nun, liebe Mitbürger, da müssen wir doch dabei bleiben und alle diejenigen zur Vorsicht und zu Besonnenheit aufrufen, die an dieser Stelle vorbeifahren oder an dieser Stelle ihre Hunde laufen lassen wollen. (hs)

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2 Antworten zu 24.08.2018 Der Weg ins Feld am Römerbrunnen: wo sich Fahrradfahrer und Hundegassigeher begegnen. Achtung!

  1. Fey schreibt:

    Erwachsenen Fahrradfahrern ist die Benutzung des Bürgersteigs ebenso verboten wie Motorradfahrern. Daher löst man das Problem am Besten durch ein Umlaufgitter. Dann müssen die Radfahrer vorschriftsmäßig absteigen, um den Bürgersteig zu benutzen.

  2. Joachim schreibt:

    Man kann von erwachsenen Menschen Rücksicht erwarten. Da braucht man nicht so ein Faß aufmachen und Geld verschwenden wegen so einer kleinen Ecke! Ich bin schon x mal problemlos mit dem Rad dort durch, auch mit Gegenverkehr. Kein Mensch ist deswegen verunfallt oder hat sich deswegen echauffiert. Lasst die Kirche im Dorf, es gibt wichtigeres im Leben, auch außerhalb von Harheim. Schönen Gruß

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