06.11.2018 Reset. Zurück auf Los. Der B-Plan Bonames-Ost wird ein weiteres Mal zum Altpapier gelegt.

Nein

Willkommen im schneebedeckten Baugebiet Bonames-Ost.

Zurück auf Los. Das Baugebiet Bonames-Ost wird neu geplant. Der Kompromiss aus den Planungsgesprächen wird verworfen. Ein neuer Anlauf mit neuen Änderungen. Aus dem einen B-Plan sollen nun zwei werden. Einer nördlich, einer südlich der U2. Im nördlichen Teil soll das gewünschte Gymnasium und etwa 300 Wohnungen gebaut werden. Der südliche Teil soll kleiner werden und mit 1.100 Wohnungen bebaut werden, die Fläche südlich des Harheimer Wegs fällt weg. Also: kleinere Fläche, höhere Häuser, mehr Wohneinheiten und Blockrandbebauung. Sicherlich alles Stichworte, bei denen sich bei den widerstandserprobten Mitglieder der Initiative „Liebenswertes Bonames“ die Nackenhaare hochstellen.

bonamesost

Bonames-Ost im Sommer

Vier Jahre etwa ist es her, als der Ex-Planungsdezernent Olaf Cunitz einen neuen Anlauf genommen hatte, das Baugebiet Bonames-Ost wiederzubeleben. Sein Vor-Vorgänger im Amt, der SPD Genosse Martin Wentz hatte entnervt schon um die Jahrtausendwende feststellen müssen, dass er mit den widerwilligen und bockigen Bonamesern keinen Konsens hinkriegt und hatte die Pläne wohl in die untere Schublade verbannt. Vielleicht ist der Physiker Wentz auch nur mit einer zu hohen Anzahl von Wohneinheiten in die Pokerrunde eingestiegen und hatte dann keinen Ausgang aus der Spielrunde gefunden.

Planungsdezernent Cunitz nimmt 14 Jahre später das abgebrochene Pokerspiel wieder auf und kommt mit einer Gesprächsrundenplanungswerkstatt mit den Bonamesern zu einem – nunja–Konsens. Aber dann ist die Kommunalwahl 2016 und der Chefsessel im Planungsdezernat wird durch einen neuen Dezernenten besetzt, der sich das kurze Credo des Oberbürgermeisters zu eigen macht: bauen, bauen, bauen. Der nimmt den Konsens und die Pläne und gibt sie zum Altpapier. Er beginnt das ganze mehrjährige Spiel am Punkt Null. Nun warten einige verwirrte Bürger noch auf die Erklärung, weshalb ausgerechnet das dafür sorgt, dass möglichst schnell der dringend benötigte Wohnraum in Frankfurt entsteht.

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