14.06.2021: Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. Geschotterte Wege werden nachgebessert

ein kleiner Schotter für den Traktor aber ein grober für den Rad- und Fußverkehr

Selten hat ein Harheimthema für so viel Aufregung gesorgt wie unser Bericht vom 31. Mai über die neu geschotterten Feldwege zu den Störchen am Niddabogen. Von entrüstetem „Schande für Harheim“ bis gelassenem „nach dem nächsten Regen perfekt“ war so gut wie alles dabei und hätte in manchem gallischen Dorf für eine zünftige handfeste Feierabendauseinandersetzung führen können. Jetzt wissen wir mehr. Schuld an der Schotterei war natürlich der Ortsbeirat, noch genauer: der Antrag der BFF, in dem am 22.06.2020 der Magistrat aufgefordert wird, „in Abstimmung mit dem Ortslandwirt die dringend erforderliche Instandsetzung der Feldwege in Harheim zu veranlassen“. Dem Antrag haben alle Fraktionen zugestimmt. An unklarer Beschreibung des Antragstellers kann es nicht gemangelt  haben, hatte doch Alfred Quirin mit gewohnt klaren Worten darauf hingewiesen, dass die Feldwege „…land- und forstwirtschaftlichen Zwecken sowie der Benutzung zur Erholung, etwa durch Spaziergänger und Radfahrer [..dient]“.

Nach Auskunft des Ortslandwirts Axel Schmidt (CDU) in der letzten Ortsbeiratssitzung war jedoch die Sache mit den Spaziergängern und Radfahrern zwar mit dem Magistrat besprochen aber nicht vom beauftragten Subunternehmer berücksichtigt worden. Die Wege würden hin den nächsten Tagen daher erneut so ausgebessert, dass sie auch wieder zu Fuß oder per Rad benutzbar seien.

So sind nun alle Storchenbeobachter*innen, Spaziergänger*innen und Radfahrer*innen in den Startlöchern und schauen täglich nach dem Nachbesserungstrupp, ehe die nassen und kalten Tage wieder beginnen.

Fakten
ST1744 Stellungnahme des Magistrats vom 05.10.2020
https://www.stvv.frankfurt.de/PARLISOBJ/DDD/ST_1744_2020_Stellungnahme.pdf

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Eine Antwort zu 14.06.2021: Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. Geschotterte Wege werden nachgebessert

  1. Arjan Vink schreibt:

    Sehr schade, dass es nicht klappt, hier eine für Radfahrer geeignete Alternativstrecke, zu gestalten. Das wurde die Verkehrslage in Bonames sehr entspannen. Schöne Beispiele zu solchen Vorhaben gibt es in Kalbach und Riedberg!

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