18.06.2021: Kleine Überraschungen fördern die Freundschaft: Der Niddaradweg ist plötzlich gesperrt.

Der Niddaradweg ist übers Wochenende gesperrt.

Am Dienstag noch waren die Ortsbeiräte mit der DB-Netz AG im Videoinformationsgespräch und haben sich allerlei Informationen durchgeben lassen, und dann ist das Wichtigste wieder nicht dabei. Natürlich hat man den Radverkehr dummerweise vergessen, denn die vorausplanende DB-Projektleitung hat bestimmt schon gewusst, dass der Niddaradweg für ein paar Tage gesperrt werden muss. Heute, Freitagfrüh, dann für manche Schüler oder Arbeitnehmer, die pünktlich in Vilbel in der Klasse oder am Arbeitsplatz sein müssen, der Riesenschreck an der Niddabrücke: der Niddaradweg ist verbarrikadiert und gesperrt. Jetzt aber schnell auf die gut ausgeschilderte aber doch deutlich längere Umleitungsroute.

Immerhin: die Umleitungsroute ist lückenlos ausgezeichnet

Ein kleines Hinweisschild hätte durchaus Ärger ersparen können, aber mit den Profis der DB muss man einfach nachsichtig sein. Schon berufsbedingt verdrängen sie den gefährlichen Konkurrenten Radverkehr aus ihren Gedanken. Immerhin ist Radverkehr noch deutlich umweltfreundlicher als Zugfahren. Und nochmal, weils so gut dazu passt, das schöne Zitat von Projektleiter Wolf-Dieter Tigges: „Für mich gibt’s kein Rad“.

Aber zurück zum gesperrten Niddaradweg. Am Sonntagabend wird das neue DB-Brückenstück über die Nidda eingebaut und da wären Radfahrer*innen auf dem Niddaradweg ein Risiko. Deswegen ist der Weg bis zum 21.06.2021 aus Sicherheitsgründen gesperrt und wird danach – voraussichtlich am Montag – wieder geöffnet.

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2 Antworten zu 18.06.2021: Kleine Überraschungen fördern die Freundschaft: Der Niddaradweg ist plötzlich gesperrt.

  1. Frank schreibt:

    Ich wohne in Harheim, arbeite in Harheim, gehe gerne zu Fuß und fahre gerne Rad. Zu Fuß bin ich meist unterwegs, wenn ich etwas in Bad Vilbel zu erledigen habe – bisher. Die DB hat es aber nun geschafft, den dritten Fußweg nach Vilbel zu schließen. Direkt an der Nidda – derzeit gesperrt, ansonsten pedelectisiert. Links der Nidda – vorbei. Der Feldweg (versetzt rechts der B3) endet mittlerweile in Massenheim ohne Durchgang an einem Bauzaun. Einzige Option derzeit: Über den Laupushof, dabei den SUV-Fahrern ausweichen, die gerne die vergrößerten Parkflächen nutzen, um beim ‚Bauern einzukaufen‘ oder ‚in Ruhe Kaffee und Kuchen‘ zu genießen. Sind zudem zu Fuß 20 min mehr hin und 20 zurück. Liebe Grüne, ihr seid stärkste Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung. Könnt ihr Österling nicht wecken? Oder gibt es dort, ähnlich wie bei der fehlenden Kritik am Hessen-Beuth ein Stillhalteabkommen?

    • hseuffert schreibt:

      Nein, lieber Frank, danke für das Kommentar. Es gibt kein Stillhalteabkommen. Seit 2016 Klaus Oesterling (SPD) Verkehrsdezernent geworden ist, haben wir fünf Jahre lang vergeblich versucht, ihn dafür zu gewinnen, die Anliegen der Bürger und des Ortsbeirats gegenüber der DB zu vertreten. Fünf Jahre lang haben wir ihn eingeladen, im Ortsbeirat mit den Bürgern und den Ortsbeiräten über die Sache zu beraten. Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) hat an der Kommunikation mit dem Ortsbeirat oder den Bürgern kein Interesse gehabt, die Planung der notwendigen Omegabrücke jahrelang verzögert und sämtliche Vorschläge des Ortsbeirats Harheims ignoriert beziehungsweise abgelehnt. Wir hoffen darauf, dass dieser Dezernent, der nicht mit Bürgerbeteiligung umgehen kann, schnellstmöglich abgelöst wird. Leider ist in der Sache mit dem DB Ausbau fünf Jahre Zeit verschwendet worden.

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