19.06.2022 Hoppla – Schlaglöcher im Eschbachtal

Kleinbiotop, Urban Gardening oder einfach nur Schlagloch?

Ob noch eine Restauswirkung des letzten Winters? Oder einfach übersehen bei den alljährlichen Schlaglochauffüllungen. Zwei dicke Schlaglöcher zieren die Straße am Eschbachtal und sorgen bei Fahrradfahrenden und bei tiefer gelegten Autos für heftige Erschütterungen. Eigentlich hätte fast der gesamte flickenteppichartige Abschnitt Am Eschbachtal zwischen Hausnummer 2 und Hausnummer 40 eine Schönheitskur dringend nötig. Ein paar Meter weiter in Alt-Harheim ein ähnliches Bild. Fehlende Pflastersteine sind zwar teilweise wie Löcher in Zähnen mit Betonmasse aufgefüllt worden, aber an anderen Stellen ist das Pflaster schon wieder lückenhaft. Hier zwar weniger eine Gefahr für tiefergelegte Autos, eher eine Stolperstelle für Straße querende Menschen zu Fuß. Was ist da los? Die Straßenausbesserungen waren doch früher nie ein Problem.

Pflaster ausbessern? Dazu braucht man Fachleute

Leider hat aber auch die Stadt Frankfurt mit Lieferengpässen und Preissteigerungen bei Baustoffen zu kämpfen. Bauarbeiten werden oft plötzlich sehr viel teurer und müssen unter Umständen neu ausgeschrieben werden, und das bremst auch den Straßenbau einfach auf, da die Materialien nicht wie das Toilettenpapier beim Netto aus dem Regal zu kriegen sind. Versuchen Sie mal selbst im Augenblick einen Handwerker zu kriegen, wenn ihr Wasserhahn tropft oder die Heizung leckt. Also hilft nur ein bisschen Geduld und Gelassenheit. An diesen Stellen darf man ohnehin nicht schneller als 30 km/h fahren.

Die Harheimer Schotteravenue

Allerdings schiebt sich dann auch die Schotteravenue wieder in Erinnerung, dieser Abschnitt Wirtschaftsweg zu Familie Storch und zum Nordpark Bonames, der im April 2021 ohne Rücksicht auf den Freizeitverkehr mit Fußgänger- und radfahrfeindlichem Schotter belegt worden war, und auch hier warten viele kleine und große Harheimerinnen und Harheimer auf Nachbesserung, die im Dezember 2021 zugesagt worden war. Seitdem wissen die Harheimer*innen, dass der Weg irgendwann nachgebessert wird. Aber eben nicht wann. Möglicherweise wird diese „Maßnahme“ in der Prioritätenliste immer wieder weiter nach hinten geschoben, da es sich ja nur um Fußgänger*innen und Radfahrer*innen handelt. Oder aber, das Amt für Mobilität und Gesundheit setzt voll auf den Zahn der Zeit, denn wie schrieb der Verfasser prosaisch „…Die Oberflächenstruktur ändert sich durch die Nutzung und Witterung und wird feiner“. Klar. Irgendwann werden Felsen zu Sand.

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