13.07.2018: Ziel in Sicht: Spatenstich für den Kunstrasenplatz der SG Harheim

Toooor....

Tore beiseite stellen, Kunstrasenplatz verlegen, Tore wieder drauf.

Im Grunde genommen ist die Sache mit dem Kunstrasenplatz auf der Sportanlage in Harheim so ein bisschen wie der Berliner Flughafen. In Berlin hat man schnell entschieden und dann ewig gebaut, in Frankfurt hat man sich für die Entscheidung jahrelang Zeit gelassen, aber nun soll schnell gebaut werden. Ganz bestimmt aber wird der Kunstrasenplatz schon bespielt werden, lange bevor am BER der erste reguläre Flieger startet. Da gabs nun im sonnigen Harheim anlässlich des Beginns der Bauarbeiten ein Grund zum Feiern. Sportdezernent Markus Frank höchstpersönlich nahm den Spaten für den Stich in die eigenen Hände und nach der symbolischen Bautätigkeit wird in den nächsten Tagen und Wochen der große Bagger im Hintergrund den Rest der Arbeit erledigen und dann kann mit etwas Glück zur nächsten Spielsaison der Platz auch eeeeendlich von den vielen Mannschaften für die Ligaspiele bespielt werden. Vorstandsvorsitzender Tobias Quirin hat nun eine große Sorge weniger. Keinen Kunstrasenplatz zu haben ist unter den fußballspielenden Vereinen ein klarer Wettbewerbsnachteil. Deswegen wird es zukünftig leichter fallen, Nachwuchsspieler zu halten oder gar für die Harheimer Teams zu gewinnen.

Trotzdem bleibt bei der ganzen Fest- und Feierlaune ein kleiner Tropfen Wehmut: Günther Quirin, langjähriger Stadtverordneter und immerwährender Erinnerer und Einforderer  des am Ende 1,5 Millionen Euro teuren Kunstrasenplatzes war im April überraschend gestorben. Da war doch eine fühlbare Lücke in den Reihen der Spatenstecher, angefüllt mit dankbarer Erinnerung.

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25.06.2018: Wanderstiefel hilfreich: Bus 25 und der Bahnausbau am Berkersheimer Bahnhof

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Der 25-er Bus zur S6. Wie lange wird der Fussweg sein bis zur Bahnsteigkante?

Die grössten Sorgen der Harheimer Grünen wegen der Bauarbeiten zum Ausbau der S-Bahnlinie S6: wie kommen die Radfahrer über Gleise, wenn der Bahnübergang endgültig geschlossen bleibt? Und: wie kommen die Fahrgäste der Buslinie 25 zu ihrem S6-Bahnsteig beziehungsweise von der S6 zum Bus? Auch die Nieder-Erlenbacher Grünen machen sich darüber Sorgen. Nieder-Erlenbacher sind schließlich genauso betroffen. Jetzt haben die Nieder-Erlenbacher Kollegen eine Antwort des Magistrats erhalten, die unsere schlimmsten Befürchtungen bestätigt und gleichzeitig unsere vielfältigen Bemühungen vom Tisch wischt, dass Magistrat und DB sich darum kümmert, den Benutzern öffentlicher Verkehrsmittel den Umstieg von Bus zu Bahn möglichst einfach zu machen.

Konkret: wenn die Bauarbeiten beginnen, wird die Buslinie 25 nicht mehr unmittelbar bis zu den Gleisen fahren, sondern für den Bus wird unterhalb (nördlich) des Hauses Berkersheimer Bahnstraße 41 eine Buswendeschleife im Feld – und damit in der Landschaftsschutzzone II – angelegt. Von dort aus dürfen dann die Fahrgäste des Busses bei Wind und Wetter, bei Sturm und Regen bis zu der Treppe oder der Rampe wandern, die sie über die zwei neuen Gleise führt und dann noch eine Treppe runter auf den Bahnsteig. Wie weit dieser Weg sein wird, kann beim derzeitigen Stand der Planung nicht angegeben werden. Alleine der Weg vom Bus bis an die Treppe/Rampe wird mindestens 90 Meter betragen, sofern die Behelfstreppe direkt vorne am Berkersheimer Bahnweg aufgebaut wird. Wird die Treppe die heutige provisorische Holztreppe an der gleichen Stelle ersetzen, wird der Weg bis zum Bahnsteig zwischen 200 und 250 Metern liegen. Für Reisende mit Gepäck oder Koffer also ein kleiner Gepäckmarsch zum Fithalten.

hier etwa soll die Bushaltestelle hin

Der Magistrat gibt daher in der Antwort auch freimütig zu „….Ein barrierefreies Zuwegungskonzept während der einzelnen Bauphasen des Streckenausbaus für Fahrgäste, insbesondere Ältere, Gehbehinderte und Personen mit Kinderwagen/Koffern liegt dem Magistrat noch nicht vor.“ Der Magistrat wartet noch auf ein solches Konzept, das die Deutsche Bahn AG vielleicht erstellt. Vielleicht aber auch nicht. Eine rechtliche Verpflichtung dazu während der Bauzeit gibt es nämlich vermutlich nicht. Dabei gäbe es aber gleich mehrere bessere Alternativlösungen. Die DB könnte die Bushaltewarteschleife gegenüber der Hausnummer 41 direkt an den Gleisen anlegen. Eine Fläche, die gelegentlich wohl für die Lagerung von Baumaterialien verwendet wird. Eine weitere Alternative: da direkt neben den neuen Schienen ohnehin ein neuer Wirtschaftsweg eingerichtet wird, könnte der Bus 25 weiterhin fast den gleichen Weg zu den Schienen fahren, und dort an einer neunen Wendeschleife, nur wenige Meter vom heutigen Standort entfernt, die Fahrgäste aus- oder einsteigen lassen. Das entsprechende Grundstück befindet sich im Besitz der Stadt Frankfurt. Hilfreich wäre natürlich dann genau dort eine Behelfsbrücke und Rampe zu installieren, damit die Benutzer des ÖPNV auch noch auf den Bahnsteig kommen.

Diese beiden Alternativen ließen sich ohne Mehraufwand einrichten – wenn der Magistrat und die DB das nur wollten. Leider sieht es aktuell mehr danach aus, als ob DB, Magistrat und Verkehrsdezernent wegen den paar Harheimer S-Bahn-Nutzern erst gar kein Gehirnschmalz investieren wollten. Für die DB ist das noch verständlich. Der Deutschen Bahn geht es darum, Profite zu machen. Da ist allzuviel Fahrgastfreundlichkeit hinderlich. Und der Magistrat und Verkehrsdezernat? Die haben wahrscheinlich andere Probleme, als die, wie ein normaler Harheimer oder Erlenbacher Kinderwagenschieber den Umstieg in die S-Bahn hinkriegt.

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24.06.2018: Theoretischer Flugunterricht. Drei junge Störche üben schon.

Storch

Dehnungsübungen fürs Fliegen

Die drei jungen Störche sind schon ganz schön groß geworden. Von hoch oben aus  dem Storchenhorst schauen sie zu, wie ihre Eltern immer wieder abfliegen und dann wieder landen. Gelegentlich spreizen sie selbst ihre Flügel auf und es sieht so aus, als würden sie es gerne zwar mal versuchen, aber sie trauen sich den Abflug noch nicht wirklich. Lieber reden sie ihren Geschwistern zu, es mal selbst zu probieren. Vielleicht ist das bei den Störchen so ähnlich wie der Sprung vom 10er im Freibad bei den Menschen. Das erste Mal ist immer am Schwersten. Mit den drei fast ausgewachsenen Jungstörchen geht es in dem Nest sicherlich schon ziemlich eng zu, wenn beide Elternteile auch noch zu Hause sind. Also, warten wir noch geduldig ein paar Tage ab, vielleicht sehen wir dann fünf Störche über Harheim kreisen.

Storch

…da gehts aber ganz schön weit runter….

Storch

wir knobeln einfach. Wer verliert fliegt.

 

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23.06.2018: Achtung Umleitung: Harheimer Weg in Bonames ab 25. Juni zeitweise gesperrt.

Harheimer Weg

Harheimer Weg wird ab 25. Juni gesperrt.

Der Harheimer Weg in Bonames vor dem Haus Nidda bekommt eine neue Fahrbahndecke und wird ab 25. Juni ungefähr drei Wochen lang halbseitig gesperrt. Begonnen wird mit dem Abschnitt zwischen dem Wendelsgarten und dem Haus Nidda, bis zum 13. Juli wird die Straße zur Einbahnstraße gemacht mit Fahrtrichtung von West nach Ost – also von Bonames Richtung Harheim. Der Verkehr, der aus Harheim kommt, wird über die Friedrichsdorfer Straße und die Galgenstraße umgeleitet.

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18.06.2018: Harheim-Süd: Der Endausbau der Straße Im Niederfeld beginnt

Im Niederfeld

Im Niederfeld:  Endlich beginnt der Endausbau

Nachdem in den letzten Wochen schon an der Spitzenstraße gründlich gebaut wurde, um die Straße und die Gehwege in einen ansehlichen Zustand zu bringen, wird jetzt mit den lange ersehnten Bauarbeiten im Niederfeld begonnen. Ab dem 18.6. wird das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) die bisher provisorische Baustraße ihre endgültige Gestalt bekommen. Die Bauarbeiten sind voraussichtlich Mitte Juli abgeschlossen. Die Zufahrt zu den Wohnhöfen wird während der Bauzeit nicht möglich sein, auch wenn die Zugänge jederzeit erreichtbar sind. Außerdem werden notwendige Parkverbotsbereiche eingerichtet. Viele Anwohner werden daher in dieser Zeit vorübergehend andere Parkmöglichkeiten für ihre vierrädrigen Freunde finden müssen.

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