08.11.2018: Achtung Eltern! Vormerkungen für Hortplätze im KiZ96 sind versehentlich gelöscht worden.

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Das Kinderzentrum in den Schafgärten

Achtung Eltern! Alle Vormerkungen für einen Hortplatz im Kinderzentrum KiZ96 sind versehentlich gelöscht und den betroffenen Eltern mitgeteilt worden, dass „Schulkind Hort Zweidrittelplatz“ in der Harheimer Einrichtung nicht mehr angeboten würde. Und da nach dem Murphy-Gesetz das Brot immer auf die Marmeladeseite fällt und bei einer Panne immer der größtmögliche Schaden entsteht: Die Löschung kann nicht zurückgenommen werden.
Heidi Sehl, die Kinderbeauftragte in Harheim, weist daher darauf hin, dass alle Eltern, die einen Hortplatz im Kinderzentrum96 benötigen, sich nochmal im Kindernet einloggen und die Vormerkung durchführen. Bei Problemen steht der Leiter des KiZ96, Dietmar Gutjahr gerne zur Verfügung.

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06.11.2018 Reset. Zurück auf Los. Der B-Plan Bonames-Ost wird ein weiteres Mal zum Altpapier gelegt.

Nein

Willkommen im schneebedeckten Baugebiet Bonames-Ost.

Zurück auf Los. Das Baugebiet Bonames-Ost wird neu geplant. Der Kompromiss aus den Planungsgesprächen wird verworfen. Ein neuer Anlauf mit neuen Änderungen. Aus dem einen B-Plan sollen nun zwei werden. Einer nördlich, einer südlich der U2. Im nördlichen Teil soll das gewünschte Gymnasium und etwa 300 Wohnungen gebaut werden. Der südliche Teil soll kleiner werden und mit 1.100 Wohnungen bebaut werden, die Fläche südlich des Harheimer Wegs fällt weg. Also: kleinere Fläche, höhere Häuser, mehr Wohneinheiten und Blockrandbebauung. Sicherlich alles Stichworte, bei denen sich bei den widerstandserprobten Mitglieder der Initiative „Liebenswertes Bonames“ die Nackenhaare hochstellen.

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Bonames-Ost im Sommer

Vier Jahre etwa ist es her, als der Ex-Planungsdezernent Olaf Cunitz einen neuen Anlauf genommen hatte, das Baugebiet Bonames-Ost wiederzubeleben. Sein Vor-Vorgänger im Amt, der SPD Genosse Martin Wentz hatte entnervt schon um die Jahrtausendwende feststellen müssen, dass er mit den widerwilligen und bockigen Bonamesern keinen Konsens hinkriegt und hatte die Pläne wohl in die untere Schublade verbannt. Vielleicht ist der Physiker Wentz auch nur mit einer zu hohen Anzahl von Wohneinheiten in die Pokerrunde eingestiegen und hatte dann keinen Ausgang aus der Spielrunde gefunden.

Planungsdezernent Cunitz nimmt 14 Jahre später das abgebrochene Pokerspiel wieder auf und kommt mit einer Gesprächsrundenplanungswerkstatt mit den Bonamesern zu einem – nunja–Konsens. Aber dann ist die Kommunalwahl 2016 und der Chefsessel im Planungsdezernat wird durch einen neuen Dezernenten besetzt, der sich das kurze Credo des Oberbürgermeisters zu eigen macht: bauen, bauen, bauen. Der nimmt den Konsens und die Pläne und gibt sie zum Altpapier. Er beginnt das ganze mehrjährige Spiel am Punkt Null. Nun warten einige verwirrte Bürger noch auf die Erklärung, weshalb ausgerechnet das dafür sorgt, dass möglichst schnell der dringend benötigte Wohnraum in Frankfurt entsteht.

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03.11.2018: Unfallfreie Einweihung. SG-Harheim spielt jetzt auf Kunstrasen.

Kunstrasen

Tooor für den Dezernenten Markus Frank. Man beachte das werbefreie Schuhwerk.

So unfallfrei wie über die gesamte Bauzeit der Kunstrasen am Harheimer Sportgelände verlegt worden ist, so unfallfrei ist auch die Einweihung verlaufen. Er sei sich sicher, so der Sportdezernent Markus Frank, dass irgendwo da oben Günther Quirin gerade runterlächeln würde und stolz auf diesen Platz sei. Schließlich hatte der im Frühjahr verstorbene Harheimer Stadtverordnete lange Jahre den Sportdezernenten immer gedrängt, erinnert und den Harheimer Sportplatz in Erinnerung gebracht. Vereinspräsident Tobias Quirin hatte als Dank extra ein Trikot der SG Harheim mit der Nummer 1 und dem Namen des Sportdezernenten anfertigen lassen. Vor Ort und Stelle war der aber nicht zum Trikottausch bereit. Vermutlich hätte es zu lange gedauert, bis er seine Kravatte aufgeknöpft hätte, die der SG-Präsi wohl gerne als Trophäe ins Vereinsheim hängen wollte.

Kunstrasen

Neues Trikot für den Sportdezernent. Natürlich mit der 1 drauf.

Weniger Skrupel zeigte der smarte, blonde, sportliche Dezernent beim Elfmetereinschießen des neuen Platzes. Geübt ist geübt, wenn der Stadtrat beim Regieren auch so viel Eifer zeigt, wie beim Fussball-ins-Tor-schiessen mit frisch polierten noblen Straßenschuhen, dann kann den Frankfurtern um die Stadtregierung nicht bange sein. Da hoffen wir, dass die Harheimer Kicker sich den Dezernenten zum Vorbild genommen haben und zukünftig auf dem neuen Kunstrasenplatz die Kugel noch öfter beim Gegner unter die Latte ins Tor zimmern.

 

Kunstrasenplatz

Sonnen sich zur Einweihung im Flutlicht. Sportdezernent Markus Frank und SG-Präsi Tobias Quirin.

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31.10.2018: Niddabrückenproblem – „Es kann keine Sperrung ohne Behelfsbrücke geben!“


Niddabrücke

Hat neben der Niddabrücke eine Behelfsbrücke Platz?

Klare Aussage des Verkehrsdezernenten Österling im Verkehrsausschuss am Dienstag: „Es kann keine Sperrung ohne Behelfsbrücke oder Steg für Fußgänger und Radfahrer geben“. Die anderen Fraktionen nickten unterstützend. Ebenso nickte zufrieden das kleine Grüppchen Harheimer Bürger, darunter die zwei grünen Ortsbeiratsmitglieder. Sie hatten die Gelegenheit genutzt, das Thema direkt in das Herz der Stadtverordnetenversammlung und des Magistrats zu katapultieren.

Viel Zeit für Gegenmaßnahmen hatte die Deutsche Bahn dem Harheimer Ortsbeirat nicht gerade gelassen. Ende September wurden die Stadtteilpolitiker so nebenbei informiert, dass die Brücke bei Harheim über die Nidda von Januar bis März drei Monate lang für Fußgänger, Radfahrer und den Buszubringer zur S6 gesperrt sein werde. Also noch drei Monate, 13 Wochen, 92 Tage abzüglich der Weihnachtsfeiertage, bis Harheim mit seinen 4900 Einwohnern wie der letzte Waggon eben mal vom Rest der Welt abgehängt wird.

Da war also Eile geboten. Besonders schon deswegen, weil die DB von der geplanten Brückensperrung außer den neun Ortsbeiräten so gut wie niemand Bescheid gesagt hatte. Wer will auch schon gerne schlafende Hunde wecken. Die Harheimer Stadtteilpolitiker hatten keine Zeit verschwendet sondern einen Antrag beschlossen, dass eine Ersatzbrücke gebaut werden solle und auf nicht ganz offiziellen Wegen diesen Antrag an der Warteschlange der Anträge vorbei nach vorne zu schieben.

Nun ist also Magistrat und Verkehrsdezernat informiert. Der Verkehrsdezernent will sich dafür einsetzen, dass vor der Niddabrückensperrung ein Ersatzübergang bereitgestellt wird. Die Zuversicht steigt, aber noch ist das Problem nicht endgültig vom Tisch.

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30.10.2018: Höchste Wahlbeteiligung. So hat Harheim den Hessischen Landtag gewählt.

LT-Wahl

Stimmzettel in rosa.

„Das hab ich ja in den vergangenen 25 Jahren noch nie erlebt“. Der grüne Ortsbeirat und an diesem Wahltag der Wahlvorsteher im Wahllokal traute seinen Augen kaum. Vor den drei Wahlkabinen standen Wählerinnen und Wähler in den ersten vier Stunden seit Öffnung des Wahllokals ohne Pause Schlange und warteten darauf, dass sie Kreuzchen auf ihre grau/rosa oder grünen Wahlzettel machen konnten. Mehr noch. Die Reihe der geduldig Wartenden reichte manchmal durch die Tür bis ins Foyer. Die Erklärung für diesen Ansturm: Mit 79,6% Wahlbeteiligung lag Harheim mal wieder an der Spitze aller Stadtteile in Frankfurt.

Im Ergebnis lag dann Harheim noch in einem weiteren Wert an der Spitze aller Stadtteile Frankfurts. Der Stimmenanteil der CDU ist von 43,9 % im Jahr 2013 auf 29,0% gefallen, also um 14,9%.

Das Endergebnis für Harheim:

LT Wahl 2018 LT-Wahl 2013  +/-
% % %
CDU 29,0 43,9 -14,9
SPD 19,4 24,9 -5,5
Grüne 22,4 13,1 9,3
Links 5,7 4,1 1,6
FDP 5,4 4,3 1,1
AfD 12,1 4,8 7,3
Sonstige 6,0 3,4 2,6

Wahlbeteiligung 79,6 % (80,2%)

 

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