12.10.2021  FES holt den Grünschnitt ab. Vor Ort. In Harheim.

Wohin mit dem Grünschnitt, wenn die Tonne zu klein ist?

Natürlich fällt überall dort, wo es viele Gärten, Hecken und Grünfläche gibt, entsprechend viel Grünschnitt ab. Wohin damit im Herbst, wenn zurückgeschnitten wird? Natürlich könnte man das Schnittgut in den Kofferraum des Autos packen und zum Wertstoffhof nach Kalbach fahren. Aber nicht jede(r) hat dazu das passende Auto. Die FES bietet daher an, ähnlich wie bei der Sperrmüllabfuhr den Grün- und Gehölzschnitt bis zu drei Kubikmeter pro Liegenschaft direkt an den Liegenschaften abzuholen. Dazu müssen Sie lediglich das FES-Servicetelefon anrufen (0800-2008 0070) und sich einen festen Abholtermin geben lassen. Laub- und Rasenabfall sind von der Aktion ausgenommen. Ebenso Hölzer, die dicker als zehn Zentimeter sind. Die Bündel sollten nicht schwerer als 15 Kilogramm sein, das Schnittgut nicht länger als ein Meter.

Bitte beachten Sie jedoch:
Die FES holt in Harheim ausschließlich am Freitag, 29. Oktober ab.
Laub und Rasen
Und: die Anmeldung muss spätestens zwei Tage vor dem Abholtermin erfolgt sein.

Die Termine werden nach Eingang der Anmeldung vergeben. Die FES weist darauf hin, dass das Kontingent begrenzt ist. Wer an dem genannten Freitag keine Zeit hat oder keinen Termin mehr erhalten hat, kann natürlich Grünschnitt weiterhin in einem der Wertstoffhöfe abgeben.

Fakten:
Abholung des Grünschnitts durch die FES am 29. Oktober 2021 nach telefonischer Anmeldung beim FES-Servicetelefon: 0800-2008 0070)



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07.10.2021  Harheim bekommt öffentliches WLAN? Im Prinzip ja. Allerdings ….

So ein WLAN-Hotspot wäre schon eine tolle Sache. Man muss nur jemand finden, der ihn bezahlt.

Harheim soll freies öffentliches WLAN kriegen. Gleich drei Anträge hatte dazu die Harheimer SPD gleich in der ersten Ortsbeiratssitzung am 3. Mai 2021 gestellt. WLAN in der Verwaltungsstelle Harheim, WLAN im Bürgerhaus Harheim und WLAN auf dem „Alten Kirchplatz“ im Harheim. Das Bürgeramt und das Bürgerhaus sollte damit als „Blaupause für die flächendeckende Ausstattung mit WLAN“ in ganz Frankfurt dienen. Was ist daraus geworden?

Mindestens ein Teilerfolg. Die Anregung für WLAN im Bürgeramt wird gerne vom Magistrat aufgegriffen und – im Rahmen „der zur Verfügung stehenden Ressourcen“ umgesetzt. Was immer das heißen mag. Das WLAN-Signal wird nach dem Ausbau im gesamten Wartebereich der Außenstelle des Bürgeramtes empfangen werden. Vorausgesetzt natürlich, das Bürgeramt öffnet irgendwann einmal wieder. Denn die Außenstelle Harheim ist immer noch coronabedingt geschlossen. Das heißt: WLAN ja, aber nicht öffentlich.

WLAN vor und im Bürgerhaus? Klar. Aber nur für Gäste.

Etwas besser sieht es im Bürgerhaus aus. Die ABG plant noch in diesem Jahr die Errichtung eines WLAN-Hotspots für die Kundinnen und Kunden des Bürgerhauses Harheim. Die Nutzerinnen und Nutzer werden mit jeweils aktuellen Zugangsdaten zeitbegrenzt auf das Internet zugreifen können. Das heißt: öffentliches WLAN ja, jedenfalls für die Kundinnen und Kunden des Bürgerhauses.

Und der „Alte Kirchplatz“ in Harheim? Da schreibt der Magistrat genau das Gleiche, was er schon einer Reihe anderer Stadtteile wie z.B. Nieder-Erlenbach oder Fechenheim auf den Wunsch nach kostenlosem WLAN für alle geantwortet hat:

Die städtischen Ämter und Kultureinrichtungen bieten zum Teil einen kostenfreien Internetzugang über WLAN für die Bürgerinnen und Bürger an. Dieses Angebot wird stetig erweitert. Darüberhinausgehende WLAN-Installationen im öffentlichen Raum sind seitens des Magistrats aus wirtschaftlichen Gründen nicht vorgesehen. Es wird auf die Angebote der kommerziellen Telekommunikationsanbieter verwiesen

freies WLAN auf dem Harheimer Kirchplatz? Das wirds wohl nicht geben.



Konkret also: freies WLAN im öffentlichen Raum in Harheim – nein. Weil nämlich zu teuer. Frei und gratis ist eben nicht kostenlos. Irgendwer muss die Zeche bezahlen. Keine Überraschung also: Wer auf dem Harheimer Kirchplatz ins Internet will, wird also auch weiterhin ein entsprechendes Datenvolumen selbst buchen müssen. Freies, kostenloses WLAN für alle, das war dann doch etwas zu viel versprochen.

Fakten:
Stellungnahme ST1292 – WLAN auf dem „Alten Kirchplatz“ in Harheim

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04.10.2021 Tradition lebt! Die neue Version: Harheimer Kerb21

2G-Test beim Einlass

Irgendwie so wie immer und doch ganz anders. Am Eingang aufs Gartengelände der Motorradfreunde steht zunächst einmal die streng dreinblickende Security und dahinter gleich die 2G-Einlasskontrolle. Ohne Impf- oder Genesenennachweis bekommen Kerbefans kein rotes Armbändchen und ohne rotes Armbändchen gibt’s keinen Zutritt auf das wunderschöne Gartengelände. Gleich nach dem Aufstehen am Morgen haben die Platzherren und –Damen der Motorradfreund*innen allerdings den wetterbedingten ersten Schock verdauen müssen. Würde es so weiterregnen, würde der rutschige Untergrund bei den Kerbegästen neben 2G Nachweis auch noch robuste wetterfeste Kleidung und schlammtaugliches Schuhwerk erfordern. Vermutlich aber hatte der Kerbeburschenpräsident mit einem kurzen Anruf im Offenbacher Wetteramt für Niederschlagsfreiheit und klare Verhältnisse gesorgt. Anfangs noch zaghaft zeigt sich pünktlich zum Gickelschmiss sogar die Sonne mal kurz, um sich das seltsame Schauspiel von oben anzusehen.

die nächste Kerbemädchenkandidatin.

Bis dahin waren seit der Eröffnung zum Kerbeschoppen zum Mittagsgeläut schon mal die Tombolalose restlos ausverkauft, die Tombolagewinne abgeräumt, unzählbar viele Fässer Bier und Äppler gespendet und ausgeschenkt und damit insgesamt die Stimmung unter den Harheimer Kerbeschoppengänger*innen fast makellos rein und gut harmonisiert. Nicht zuletzt auch ein Verdienst der Holtrio Volxrock Buam, die neben allerlei Austriajodelrock auch ambientepassend etliches motorradaffine Hardrockhitparadenliedgut im Repertoire haben und mit einem „Highway to Hell“ thematisch zur Wahl des Kerbemädchens am Gickelschmiss überleiten. Novität bei Kerb21: Gickelschmiss findet auf dem Parkplatz des Pudelclubs statt und nicht vor dem Bürgerhaus. Vielleicht hatten sich ein paar Akteur*innen verlaufen, vielleicht war nur die Location ungewöhnlich. Nach dem achten vergeblichen Lauf eines augenverbunden Kerbemädchens stöhnt das Publikum gequält auf, als der Spaten des Kerbepräsi erneut neben den Bembel trifft. Aber dann, im nächsten Durchlauf die Sensation bei Kerb21: der Kerbeburschpräsident trifft, der Bembel wehrt sich und bricht erst im dritten Anlauf in Scherben. Harheim hat ein neues glückliches Kerbemädchen und die heisst Melina Krimmel und bringt den ersten Kerbespruch fehlerfrei genauso schnell über ihre Lippen, wie die Kerbeburschen selbst. Gut gemacht! Tradition lebt und verändert sich. Die neue Version: Harheimer Kerb21.

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02.10.2021:  Kerbebaum steht! Tradition lebt. (Fast) wieder alles normal.

Der Kerbebaum wird aufgestellt.

Erster Samstag im Oktober. Vor dem Bürgerhaus treffen mehr und mehr Harheimerinnen und Harheimer ein, um das bedeutungsvollste lokale Trotzdem-Ereignis nicht zu verpassen:  Das feierliche Kerbebaumaufstellen zur 588. Harheimer Kerb. Auch diesmal haben die Kerbeburschen erhebliche Mühe, mit dem über 20 Meter langen Baum die Kurve von der Maßbornstraße in die Schafgärten zu kriegen. Aber die anfeuernden Klänge der KJV-Brass-Band und ein paar Schlucke Äppler, und schon läuft die Sache wie geschmiert. Ein bisschen hat die Veranstaltung etwas von „Böse-Geister-Austreiben“. Endlich mal wieder ohne Mundschutz und schlechtem Gewissen draußen feiern dürfen, nicht unbedingt mit dem Maßband die Abstände aufmalen, mit Äppler anstoßen bis es klirrt, mal wieder das „Normal“ spüren, wie es ohne Corona sein könnte. Und so klingen die Kerbesprüche fast wie eine wütende Ansage an das C-Virus mit geballter Faust: Die Kerb ist unser, und wir lassen sie uns auch nicht von Corona wegnehmen. Wir holen sie nach Harheim zurück. In diesem Augenblick tragen die Kerbeburschen neben dem schweren Baum mehr Harheim-Identität, als ihnen bewusst ist.

Harheimer Kerb



Schmerzhaft trotzdem, dass pandemiebedingt nur eine abgespeckte, eine gefühlt alkoholfreie Kerb möglich ist. Kein Kerbetanz, keine Kerbburschen-Show, kein Showtanz der Harheimer Garde und auch kein Vergnügungspark auf dem Parkplatz an der Bleiche. Aber alles ist eben eine Frage der Sichtweise. Immerhin ist der Bembel eben halb voll und nicht leer. Am Sonntag findet der traditionelle Kerbeumzug statt, am Montag gibt es auch den Kerbeschoppen und den Gickelschmiss wieder. Diesmal nicht im Bürgerhaus sondern eine Nummer kleiner auf dem Gelände der Motorradfreunde und des Pudelclubs. Und das ist mehr als nur einen Tusch wert: die Harheimer Vereine stehen in schwierigen Situationen zusammen und machen das Beste draus.

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27.09.2021:  So hat Harheim gewählt: friedlich und gut organisiert

Stimmzettel

Zu wenig Stimmzettel? Bezirke verwechselt? Stundenlange Warterei? Vielleicht in der Bundeshauptstadt Berlin. Aber nicht im friedlichen Harheim. Pünktlich um 8 Uhr hatten schon die ersten Wählenden im Bezirk 660-02 im katholischen Pfarrheim ihre Stimmzettel geholt und ihre Kreuzchen gemacht. Und von da an ging es betriebsam weiter mit gelegentlichen kurzen Wartezeiten vor den Wahlkabinen. Immerhin hatte Harheim einen gewissen Ruf zu verteidigen: Traditionell liegen die Stadtteile im Frankfurter Norden bei der Wahlbeteiligung ganz vorne dran. Auch bei dieser Wahl hatte der kleine Frankfurter Stadtteil mit 84,3% gute Chancen, zum Wahlbeteiligungssieger gekürt zu werden, wurde aber auf den letzten Metern dann doch vom Nordend-West (85,7%) und vom Nordend-Ost (84,8%) überholt. In ganz Frankfurt lag die Wahlbeteiligung mit 74,7% doch etwas niedriger.

Und so haben die Harheimer Wählerinnen und Wähler bei der Bundestagswahl 2021 mit ihren Zweitstimmen gewählt:

(vorläufiges Ergebnis, Briefwähler sind eingeschlossen)



Mehr Frankfurter Ergebnisse aus den anderen Stadtteilen können Sie hier sehen:
OpenData Wahlergebnisse aus Frankfurt


Wir danken allen Wählerinnen und Wählen für ihre Stimmen. Und allen ehrenamtlichen Wahlhelferinnen und –helfern für ihre Mithilfe, die geduldig, hilfsbereit und freundlich zu einem friedlichen Sonntag beigetragen haben.

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