11.10.2019: Absage: Niddabrücke wird vorerst nicht gesperrt. Busse 25 und 28 fahren nach Fahrplan

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25er Bus über die Nidda fährt vorläufig weiterhin planmässig.

Kein Aprilscherz: Die angekündigten und geplanten Baumaßnahmen der Deutschen Bahn AG an der Harheimer Niddabrücke verzögern sich auf unbestimmte Zeit. Die ab Montag, 14. Oktober angekündigten Änderungen im Linienbusverkehr werden nicht umgesetzt. Die Buslinie 25 und Buslinie 28 fahren weiterhin fahrplanmässig. Die S6 am Berkersheimer Bahnhof bleibt daher ebenfalls wie bisher erreichbar. Diese Information können Sie auch auf den Seiten der RMV entnehmen: https://www.rmv.de/c/de/start/frankfurt/  Bitte tragen Sie diese Nachricht weiter an Ihre Nachbarn, Verwandte und Freunde, da möglicherweise an den Haltestellen aktuell immer noch auf die Sperrung und die Einstellung der Buslinie 25 hingewiesen wird.

 

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09.10.2019: Niddabrücke ab 14. Oktober gesperrt. Für alle?

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Tja, der liebgewonnene 25er Kleinbus wird erst einmal drei oder vier Monate ausfallen.

Im Zuge der  Bauarbeiten der Deutschen Bahn AG wird die Niddabrücke bei Harheim vom kommenden Montag, 14. Oktober bis voraussichtlich Mitte Januar 2020 gesperrt sein. Die Buslinie 25 wird während dieser Zeit eingestellt. Die Haltestelle „Sportanlage“ und die Bushaltestelle zum Umstieg auf die S6 am Berkersheimer Bahnhof werde nicht angefahren. Als Ersatz dient lediglich ab dem 14. Oktober die Buslinie 28, die nach Nieder-Erlenbach verlängert wird.

Wer also gewohnt ist, mit der S6 zur Arbeit oder Schule zu fahren, sollte sich beizeiten nach neuen Wegen umsehen, wie er drei Monate lang dorthin gelangt. Ob in dem genannten Zeitraum die Nidda zu Fuß oder per Fahrrad überquert werden kann, ist augenblicklich noch unklar. Eine Umleitungsbrücke über die Nidda für Fußgänger und Radfahrer, etwa 300 Meter weiter flussabwärts, war zwar versprochen worden. Aber von der Brücke ist augenblicklich nichts zu sehen.

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Historische Aufnahme: Bus und Fussgänger überqueren die Niddabrücke. Entstanden ungefähr anno 2016

Wer mit dem öffentlichen Personennahverkehr während der Bauzeit etwa zu Messe oder zum Westbahnhof muss, der kann entweder mit dem 28er Bus nach Nieder-Erlenbach, dort in den Bus nach Bad Vilbel einsteigen, in Bad Vilbel in die S6 umsteigen um dann Richtung Innenstadt zu fahren. Allerdings sollte er ein bisschen Zeit mitbringen. Und wer hat schon Zeit.

Die andere Möglichkeit wäre mit dem 28er bis Kalbach, umsteigen in die U2 und an der Hauptwache wieder umsteigen in eine der S-Bahnen um Hauptbahnhof und dort wieder in die S6 Richtung Messe oder Westbahnhof wechseln.

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Auch die Radfahrer werden sich noch umschauen, wenn auf der kleinen Brücke die LKWs drüber fahren.

Vermutlich werden bei den intensiven Bauarbeiten auch Radfahrer und Fußgänger nicht durchgängig unbehindert und rechtzeitig zum Berkersheimer Bahnhof gelangen können. Aus diesem Grunde empfehlen wir, rechtzeitig Fahrgemeinschaften zu bilden und Anhalter freundlich mitzunehmen.

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27.09.2019 Unlösbares Problem: über 100 Betreuungsplätze für Kinder fehlen in Harheim

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Kinderzentrum in den Schafgärten. Noch so ein Gebäude wäre gut

Mehr Einwohner bedeuten mehr Kinder. Mehr Kinder bedeuten: mehr Betreuungsplätze müssen geschaffen werden. So einfach diese Logik auch ist. Selbst erfahrene Politiker scheinen sie nicht in jedem Fall verstanden zu haben. Im Stadtparlament hatte die CDU Abgeordnete Sabine Fischer dargestellt, dass in Harheim über 100 Betreuungsplätze für Kinder zwischen einem und zehn Jahren fehlen. Die Bildungsdezernentin Sylvia Weber erklärte daraufhin, das Betreuungsproblem in Harheim sei kurzfristig nicht zu lösen. Es gäbe zwar die Möglichkeiten der Aufstockung der Grundschule oder die Nutzung von Containern. Jedoch erforderten beide Varianten viel Zeit in die Vorbereitung.

Die Aussage der Bildungsdezernentin gibt wenig Anlass zu Optimismus. Erst vor wenigen Tagen noch erklärte der CDU Fraktionssprecher im Ortsbeirat, Stefan Quirin, dass in Kürze noch eine positive Nachricht zu den Betreuungsplätzen kommen würde. Irgendwie könnten in Harheim kurzfristig Betreuungsplätze geschaffen werden. Nun, die Harheimer Eltern warten.

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24.09.2019: Niddabrücke: Die Bauarbeiten beginnen.

Niddabrücke

Große Umbaumaßnahmen an der Niddabrücke Richtung Berkersheim

Viele Harheimer haben gehofft, der Ausbau der Niddabrücke für den LKW-Verkehr zu der DB-Baustelle würde vielleicht bis zum Sankt Nimmerleinstag verschoben. Aber natürlich platzt diese Hoffnung, und zwar jetzt. Ab sofort werden die Vorbereitungsmaßnahmen für die Arbeiten an der Harheimer Brücke beginnen. Ab der KW 40 (ab 30. September) folgt die Einrichtung der Baustelle und die Rammarbeiten. Diese Arbeiten finden im Brücken- bzw. Uferbereich der Nidda statt. Die Brücke bleibt in der Zeit für den ÖPNV sowie für Fußgänger und Radfahrer begeh- und befahrbar.

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Die kleine Brücke wird gewaltig verbreitert und ertüchtigt, damit der LKW Verkehr durch Harheim bis zur Baustelle geführt werden kann.

Bei den Arbeiten handelt es sich nach Auskunft der DB um vorbereitende Maßnahmen für die Bypass-Variante, die bis zur KW 42 fertiggestellt sein soll. Ab der KW 42 finden dann Spezialtiefbau- sowie Gründungsarbeiten für die provisorische Brücke statt. Mit Bypass-Variante und provisorische Brücke ist die Fußgänger und Radfahrer Nidda-Überquerungsmöglichkeit gemeint.

Wann die Niddabrücke dann für die „Ertüchtigung“ gesperrt und der Busverkehr zum Berkersheimer Bahnhof ausgesetzt wird, ist noch nicht bekannt. Genausowenig ist bekannt, ob die ursprünglich von der DB versprochene Zufahrt für den Schwerlastverkehr von der B3 aus weiter geplant ist.

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Baumschutzmaßnahmen. Falls mal ein LKW dagegen fährt.

 

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19.09.2019 Parken auf Gehwegen zukünftig in Harheim erlaubt?

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Weg mit Opa und Oma. Der Gehweg ist für die Autos da!

Während in Frankfurt heftig darüber gestritten wird, ob E-Scooter auf Gehwegen fahren müssen, dürfen, oder verboten sind, haben in einigen Harheimer Straßenzügen die Menschen ganz andere Probleme. Dort dienen Gehwege als Parkplätze für Autos und können also gar nicht mehr von E-Scootern belegt werden. In manchen Fällen werden die Fahrzeuge so geparkt, dass sie noch einen halben Gehweg für Fußgänger übrig lassen. Längst jedoch nicht in allen Fällen. Beispiel: An der Pfarrwiese. Die Pfarrwiese biegt am Katholischen Kindergarten von der Philipp-Schnell-Straße ab bis zum Eschbach, macht eine Kurve nach rechts und am Spielplatz in den Biegen noch einmal eine Kurve nach rechts, um am Ende wieder in die Biegen einzubiegen.

Speziell in dem Abschnitt vom Spielplatz in den Biegen bis zum Ende hatten sich Anwohner verstärkt beschwert, weil die Gehwege meistens zugeparkt sind, und Fußgänger, besonders wenn sie mit Gehhilfen unterwegs sind, auf die Straße ausweichen müssen. Einen verkehrsberuhigten Bereich hatten sich die Anwohner im Ortsbeirat gewünscht. Eine Spielstraße also. In so einem Bereich darf nur in angezeichneten Parkplätzen geparkt werden. Dann würden die Gehwege frei bleiben.

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Rücksichtlosigkeit in der Praxis: Ein Herz für Kinder. Aber nicht nach Feierabend.

Vor wenigen Wochen hatten sich dann in einem Ortstermin das zuständige Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) und die Straßenverkehrsbehörden zusammen mit den Ortsbeiräten über das Problem ausgetauscht. Dass die Straßenverkehrsbehörden viel zu wenig Personal haben, um den parkenden Verkehr in den Stadtteilen am Stadtrand zu kontrollieren, das wussten die Ortsbeiräte schon. Auch weiterhin bleibt es dabei: Das Risiko, zufällig eine Gebührenpflichtige Verwarnung unterm Scheibenwischer zu haben ist in etwa so groß wie die Chance, dass die Eintracht gegen Bayern im Fussball gewinnt.

Die Einrichtung eines Verkehrsberuhigten Bereichs um das Parkproblem zu lösen, lehnte das ASE ab. In diesen Wohnstraßen ohne jeden Durchgangsverkehr gehe man davon aus, dass das die Nachbarn unter sich regeln. Ja, es lohnt sich, diesen Satz nochmal zu lesen. Die Nachbarn sollen das Problem mit den auf dem Gehweg abgestellten Fahrzeugen unter sich lösen.

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Fussgänger? Schulweg? Interessiert mich nicht.

Wie kann man sich das in der Praxis vorstellen? Wenn Oma Erna mit dem Rollator auf dem Gehweg neben dem Sprinter nicht vorbeikommt, dann klingelt sie an allen Häusern und fragt freundlich, ob jemand den Sprinter wegfahren könnte?

Das ASE wollte aber immerhin prüfen, ob Parkplätze auf der Straße angezeichnet werden könnten, um so die Verkehrsteilnehmer zum ordnungsgemäßen Parken zu animieren. Vorausgesetzt, der Ortsbeirat wäre damit einverstanden.

Gesagt, getan. Der Ortsbeirat änderte den Beschluss und forderte nun die Anzeichnung von Parkplätzen und hoffte darauf, dass irgendwann emsige orangegekleidete Männer diese Anzeichnungen auf die Straße sprühen. Aber kurz vor dem Ziel gibt es doch eine überraschende Wendung.

Zu viele Parkplätze würden entfallen – wenn man den Fußgängern das Recht verschaffen würde, die Gehwege zu nutzen.

Ortsvorsteher Dr. Frank Immel (CDU) teilt vor wenigen Tagen dem engagierten Beschwerdeführer In den Pfarrwiesen mit, dass „…die Verkehrsplanung diese Idee verworfen hätte, weil gegenüber der jetzigen Situation zahlreiche bisher genutzte Parkplätze entfallen würden.“  Mal nachdenken. Gegenüber der jetzigen Situation? Natürlich würden auf den Gehwegen keine Parkplätze angezeichnet werden, weil die illegal wären. Die Gehwege sollen ja für die Fußgänger frei bleiben. Weil aber die Autos dann nicht mehr auf dem Gehweg parken können, würden zu viele Parkplätze entfallen, und deswegen empfiehlt das Amt, Autos sollen weiterhin Gehwegen parken. Eben Illegal. Fußgänger müssen sich wohl damit abfinden, dass sie ihr Recht nicht beanspruchen können. Vielleicht ist die Kritik, dass die Stadt Frankfurt eine ausgesprochen autofreundliche Politik macht, nicht völlig unberechtigt.

Aber halt. Bei einer Nachfrage beim zuständigen Sachbearbeiter beim ASE sagt der, das hätte er so nie gesagt. Das wäre eine Interpretation des Ortsvorstehers Dr. Frank Immel.
Merkwürdige Sache. Vielleicht wird irgendwann die schriftliche Antwort auf den Antrag Licht ins Dunkel bringen.
Die Situation in der Praxis
Ein Samstag im September in der Pfarrwiese. 22 Fahrzeuge stehen in dem oben genannten Bereich zwischen den Einmündungen zu In den Biegen. Freie Parkplätze stehen ausreichend zur Verfügung. Von den 22 Fahrzeugen parken 19 mehr oder weniger zur Hälfte auf dem Gehweg. Drei Fahrzeuge sind ordnungsgemäß abgestellt. Die 19 Fahrzeuge, die auch den Gehweg als Parkraum verwenden, hätten mit etwas Umsicht auch auf der Straße geparkt werden können. Es hat überhaupt keinen Grund für die jeweiligen Fahrzeughalter bestanden, auf dem Gehweg zu parken. Gedankenlosigkeit? Rücksichtslosigkeit?

 

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