12.01.21 S6-Bahnverkehr weiter eingeschränkt.

S6 fährt weiterhin nur eingeschränkt

Der S-Bahn-Verkehr der Linie S6 zwischen Friedberg und Frankfurt-West ist weiterhin eingeschränkt. Wegen einer Gleissenkung zwischen Frankfurt-West und dem Frankfurter Berg bleibt dieser Abschnitt voraussichtlich bis Ende des Monats nur teilweise befahrbar. Der Regional- und Fernverkehr der DB wird umgeleitet. Die S6 fährt weiterhin eingleisig, jedoch nur alle 30 Minuten und unter erheblichen Verspätungen. Jeweils von 22:00 Uhr bis 4:30 Uhr morgens ist die Strecke komplett gesperrt und die Züge fallen zwischen Frankfurt-Süd und Frankfurter Berg aus. Ein Ersatzverkehr mit Bussen ist zwischen „Frankfurt Westbahnhof“ und „Bahnhof Frankfurter Berg“ eingerichtet.

Nachts gehts ab dem Frankfurter Berg mit den Bussen 27 und 28 weiter. Gute Fahrt

Frankfurt hört wieder einmal an der Nidda auf.
Auch bei viel Verständnis für die Nöte der DB – aber wieder einmal hört Frankfurt an der Nidda auf und die am Stadtrand liegenden kleinen Stadtteile Harheim und Nieder-Erlenbach müssen selbst sehen, wo sie bleiben. Für die S6-Reisenden wird der Heimweg nachts so aussehen: spätestens am Frankfurter Berg werden sie den (hoffentlich) warmen Zug verlassen und dort den Bus 27 bis zur Bonameser Hainstraße nehmen. An der Bonameser Hainstraße müssen sie nun leider mitten in der Nacht 20 Minuten bei Regen, Schnee und Kälte warten, bis der Bus 28 hier erscheint, und sie sechs Minuten später am Rathaus Harheim  aussteigen lässt.

Wenige Wochen nach der Vorstellung der neuen Metro-Buslinien, die ein wunderbares Verkehrsnetz für ganz Frankfurt sein könnten, aber ebenfalls weit vor Harheim und Nieder-Erlenbach enden, zeigt auch diese Umleitungsplanung, dass die Stadtteile am Stadtrand für Bankfurts Verkehrspolitiker im Römer allenfalls marginale Bedeutung haben.

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01.01.2021: 2020 ist vorbei. Es lebe das neue Jahr 2021

Prosit Neujahr

Prosit Neujahr, ein gutes neues Jahr. Es lebe das Jahr 2021. Endlich ist es vorbei. 2020, ein Jahr zum Vergessen, zum Abhaken. Klappe zu, Corona tot. Wenn es doch nur so einfach wäre. Nach dem stillsten Silvester der letzten 50 Jahren haben sich viele Harheimer*innen am Neujahrsmorgen gewünscht, ohne dieses C-Thema aufzuwachen. Aber das C-Thema war nach dem Aufwachen leider immer noch da, wie ein kräftiger Kater nach durchzechter Nacht. Wie wird das nur weitergehen. Das neue Jahr wird uns wahrscheinlich erst mal eine Verlängerung des Lockdowns bringen. Egal, ob drei Wochen oder länger: Niemand weiß, wie das danach weitergeht. Auch über die Auswirkungen der Impfungen liegen noch keine ausreichenden Daten vor. Selbst wenn die Impfungen deutlich an Fahrt aufnehmen, sollten Sie ihren Sommerurlaub besser nicht zu früh buchen.

Tragen Sie sich auf dem neuen Kalender ein: am 14. März 2021 finden in Hessen Kommunalwahlen statt, und diese Wahlen werden sicher Präsenzwahlen sein. Sie werden im Bürgerhaus ihre Stimme abgeben können. Selbstverständlich können Sie auch die Briefahlunterlagen beantragen und zu Hause wählen. Für Harheim von besonderer Bedeutung ist die Wahl zum Ortsbeirat. Sie können dabei die Personen wählen, die nach Ihrer Meinung Harheim am Besten und am Erfolgreichsten gegenüber der Stadt Frankfurt vertreten.

A propos Ortsbeirat: die Ortsbeiratssitzung am 11. Januar ist bereits auf den 25. Januar verlegt worden. Offen ist noch, ob sie am 25.1. stattfinden kann.
Veranstaltungen werden vermutlich auch in den kommenden Wochen nicht stattfinden können. Das wunderbare Après Ski des Musikvereins MVH fällt damit aus.

Also keine guten Aussichten im Augenblick. Bleiben Sie also geduldig und zuversichtlich. Schützen Sie sich selbst und bleiben Sie rücksichtsvoll und respektvoll gegenüber anderen.

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29.12.2020: Alles gut im neuen Jahr? Über Metrobus, Expressbus und on-demand Busse.

Metrobus ©TraffiQ

Mitten in der Coronazeit hat Frankfurt im Dezember zum Fahrplanwechsel den Busverkehr attraktiver gemacht. Neu sind in Frankfurt Metrobusse, die rund um die Uhr unterwegs sein werden. Tagsüber fahren sie im 10-Minuten-Takt, an Sonn- und Feiertagen im 15-Minuten Takt und nachts jede halbe Stunde. Expressbusse fahren , auf drei Expresslinien mit gestrafftem Linienweg und benutzen vorzugsweise Schnellstraßen. Damit kommen sie besonders schnell voran. Allerdings: Frankfurt hört in diesem Konzept spätestens in Heddernheim auf. Wer nördlich der Nidda in Frankfurt wohnt, wird die Metro- und Expressbuslinien erst kennenlernen können, wenn er oder sie einmal in die Innenstadt fährt.

Metrobus M60 © TraffiQ

Für die Frankfurter nördlich der Niddagrenze gibt es dennoch eine gute Nachricht, oder – nein – besser: ein Versprechen. Ab Herbst 2021 soll in den nördlichen Stadtteilen ein Test der Rufbusse, die sogenannten on-demand-Busse, gestartet werden. In Harheim, Nieder-Erlenbach, Nieder-Eschbach und Bonames werden dabei drei Elektrofahrzeuge ohne festen Fahrplan unterwegs sein, die per Telefon oder per App angefordert werden können. Die Fahrgäste werden täglich zwischen 5 Uhr morgens und 1 Uhr nachts bis vor die Haustüre gefahren. Das Testprojekt, das vom Frankfurter Verkehrsdezernent bereits abgesagt war, wurde nach intensiven Gesprächen doch noch einmal ins Leben zurückgeholt. Dabei haben sicherlich die erheblichen Zuschüsse des Bundes die Entscheidung begünstigt. Die genauen Details zu den on-demand Bussen im Frankfurter Norden sind noch nicht festgelegt. Also wird es nun auch für Harheimer*innen im neuen Jahr Verbesserungen im öffentlichen Personennahverkehr geben.


Fakten
Die Expressbuslinien fahren seit dem 13. Dezember 2020
Expressbuslinien sind die X58 vom Höchster Bahnhof zum Flughafen, die X61 vom Südbahnhof zum Flughafen, und die X77 vom Südbahnhof zur Cargo City Süd.

Die Metrobuslinien fahren seit dem 13. Dezember 2020 auf acht Linien:
M32 vom Westbahnhof bis Ostbahnhof
M34 vom Gallus bis Bornheim Mitte
M36 vom Westbahnhof bis Sachsenhausen, Hainer Weg
M42 von Bergen Ost bis Bornheim Mitte
M55 von Sindlingen Friedhof bis Rödelheim Bahnhof
M60 von Rödelheim Bahnhof bis Heddernheim
M72/M73 vom Nordwestzentrum bis Westbahnhof

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20.12.2020 Jetzt amtlich: Freiwillige Feuerwehr Harheim kriegt ein neues Zuhause

damit das große Fahrzeug auch in Zukunft reinpasst.

Aufatmen bei der Freiwilligen Feuerwehr Harheim. Endlich ist der Weg frei für ein neues Gerätehaus. Seit Jahren schon leiden Harheims Floriansjünger und Floriansjüngerinnen unter erheblichen Einschränkungen des jetzigen Standorts. Das Tor zur Halle war für manche moderne Einsatzfahrzeuge nicht hoch genug. Die hätten nur reingepasst, wenn man vorher ein bisschen Luft aus den Reifen abgelassen hätte. Das alte Gerätehaus in der Korffstraße 31c entsprach einfach nicht mehr dem Stand der Zeit. Irgendwann nach der Eingemeindung in den 70er Jahren war der Harheimer Freiwilligen Feuerwehr dieses Gebäude überlassen worden. Man erzählt, dass zuvor darin ein Arzt seine Praxis gehabt und der Betriebshof der eigenständigen Gemeinde Harheims seine Schaufeln, Kehrbesen und Geräte gelagert haben soll. Die FFW Harheim war damals noch beim alten Schulhaus in der Korffstraße untergebracht. Mittlerweile ist viel Wasser am Eschbach hinuntergeflossen und Generationen von jungen Menschen haben in der Jugendfeuerwehr solide Rettungstechniken und andere Skills gelernt. Die Idee, die Feuerwehr neben den Netto-Markt in der Maßbornstraße zu verlagern, ist etliche Jahre alt. Auch hier sind natürlich dicke Bretter zu bohren. Aber nun ist der erste wirklich große Schritt gemacht. Auf amtsdeutsch heißt das: die BKRZ Grundstücksgesellschaft mbH und Co. KG kriegt das Erbbaurecht zum Bau und Betrieb eines Feuerwehrgerätehauses für die Freiwillige Feuerwehr.

Auf dieser Fläche neben dem Netto wird die FFW Harheim bald wohnen

Ein paar Dutzendmal schlafen müssen alle Harheimer Feuerwehrleute nun doch noch. Denn das neue Domizil auf den 1600 m² Fläche an der Ecke Altkönigblick/Maßbornstraße muss natürlich erst geplant, geprüft, offengelegt, genehmigt, finanziert, ausgeschrieben und gebaut werden. Bis dort unter lautem Tatütata das erste Löschfahrzeug ausrückt, wird es noch ein paar kurze Jährchen dauern. Aber immerhin: Das Ziel ist in Sicht. Also gute Nachrichten für Wehrführer Stefan Kämper und seine Truppe.


Fakten
Der Magistrat der Stadt Frankfurt hat es beschlossen. Wer es mit eigenen Augen sehen will, bitte hier: https://www.stvv.frankfurt.de/download/M_194_2020.pdf

Und nein, die Freiwillige Feuerwehr Harheim ist kein Party- und Bratwurstclub, sondern ein eingetragener Verein, dessen Mitglieder sich im Falle kleiner oder großer Katastrophen ehrenamtlich, schnell und kompetent um die Sicherheit und das Wohl der Bürger*innen kümmern. Schon Kinder und Jugendliche lernen in der Jugendfeuerwehr dazu wichtige Verhaltensweisen, Techniken und dem Umgang mit den Geräten. Mehr dazu auf den Internetseiten der Freiwilligen Feuerwehr Harheim: www.ff-harheim.de

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16.12.2020: Immer Ärger mit den leeren Flaschen. Was wird aus den Altglascontainern?

Altglascontainer am Friedhof

Harheimer Top-Thema (neben Corona) in der Vorweihnachtszeit: lärmerzeugende Altglascontainer. Das Exemplar dieser blauen Ungetüme im Auweg war der Auslöser einer spannenden Diskussion. Denn dessen unmittelbare Nachbarn hatten sich über den Lärm beschwert, den einwerfwütige Mitbürger verbotenerweise nachts mittels Flaschen erzeugen. Der Container solle entfernt werden, damit Ruhe einkehre.
Kaum beriet der Ortsbeirat über diesen Antrag, war einigen anderen Harheimer Bürger*innen aufgefallen, dass auch ihr nahegelegener Flaschencontainer nachts gelegentlich mal scheppert und daher sollten auch diese Altglasentsorgungsbehälter entsorgt werden. Das politische Ergebnis im November: Im Ortsbeirat standen sich zwei Meinungen gegenüber. Eine Fraktion wollte die Standorte der Altglascontainer aus den Wohngegenden verbannen und radikal bis auf drei streichen, eine andere Fraktion wollte nur einen Standort streichen und etliche andere Container durch lärmgedämmte Exemplare ersetzen lassen. Nur, von diesen lärmgedämmten Exemplaren hatte noch nie jemand etwas gehört.

Altglascontainer in den Schafgärten

In dieser Patt-Situation stellte das Stadtteilgremium die Entscheidung zunächst zurück um bei einem Ortstermin die Meinung der FES einzuholen. Bei diesem Ortstermin erklärte der Vertreter der FES, dass etwa alle 500 Meter ein Altglascontainer stehen sollte, damit Altglas korrekt entsorgt werden könnte. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass die alten blauen lärmenden Container ohnehin nach und nach gegen modernere und stark lärmgedämmte Exemplare ersetzt werden und in vielen Fällen damit das Problem gelöst werden könne.

Also vielleicht doch noch ein guter Kompromiss in Sicht, bevor die nahende Kommunalwahl eine ortsbeirätlich antragslose Leerzeit bis Mai erzeugt. Klappt alles planmäßig, wird der Kompromiss in der coronabedingt verschobenen Ortsbeiratssitzung am 25. Januar 2021 beschlossen. Auf dem letzten Drücker, aber immerhin.

Fakten
Altglascontainer gibt es in Harheim an sieben Standorten. Unbedingt beachten: Aus Rücksicht auf die Anwohner darf darf nur werktags zwischen 7.00 Uhr und 19.00 Uhr eingeworfen werden.

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