31.05.2021: Alles neu macht der Mai: der Weg zu den Störchen ist neu geschottert.

Von oben schaut Familie Storch den neuen Schotterweg an. Die können ja drüber fliegen. (irgendwann)

Die Störche am Niddabogen sind bald überregionale Attraktion und auch der Harheimer Adebar-Fanclub besucht regelmäßig die schönen Vögel vorzugsweise zu den Fütterungszeiten. Im Familienverbund mit Kinderrädchen, Kind, und Kegel finden sonntägliche Wallfahrten zum Storchenhorst statt und schon den Kleinsten wird erklärt, woher die kleinen Störche kommen, wenn die großen mit dem Schnabel klappern. Aber seit wenigen Tagen sind etliche Storchenfans ziemlich verstimmt. Denn die Feldwege sind geschottert worden. Vielleicht hat sich ja jemand bei der Frankfurt-Hotline beschwert, er habe an den nassen Tagen sich feuchte Schuhe geholt und dann ist gleich der LKW mit dem Schotter losgefahren. Jetzt allerdings fluchen alle Harheimer*innen mit Fahrrad, Kinderfahrrad, Kinderwagen oder auch nur wenn sie nicht so besonders gut zu Fuß sind, denn die spitzen Schottersteine verlangen schon gewisse Fakir-Eigenschaften. Was den großen Traktoren vielleicht bei Regen zusätzliche Traktion verschafft, ist bei schönem Wetter für stolpernde Kinder schnell ein blutiges und tränenreiches Drama. Aber vielleicht war es auch beabsichtigt, den Besucherstrom etwas zu reduzieren, damit Familie Adebar in aller Ruhe Kinder füttern und erziehen kann.

Weder Fahrrad- noch Fußgängerfreundlich. Aber den Traktoren wird es gefallen.

Wie auch immer: Wer in den nächsten Tagen vor hat, mal nach den Störchen zu sehen, sollte bitte auf festes Schuhwerk achten und die Fahrräder besser zu Hause lassen. Die Felder samt Feldwege am Niddabogen sind eben kein Naherholungsgebiet, sondern landwirtschaftliche Fläche und die Wege entsprechend für den Agrar-Schwerverkehr ausgelegt.

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5 Antworten zu 31.05.2021: Alles neu macht der Mai: der Weg zu den Störchen ist neu geschottert.

  1. Robert Guth schreibt:

    Wenn jetzt nochmal ein LKW mit feinem Split käme und den auf den groben schüttet, könnte man auch wieder mit Kindern, Kinderwagen etc. zu den Störchen laufen, bzw. fahren. So wie es jetzt ist, ist es eine Schande für die Stadt und für Harheim. Und für das eine Feld im Niddabogen muss kein grober Schotter hin gekippt werden. Der Ortsbeirat sollte sich mal für eine Verbesserung einsetzen!
    Grüße Robert Guth

  2. james newman schreibt:

    Grundsätzlich ist das in Ordnung mit dem Splitt. Das dauert nicht lange bis es sich setzt. Wartet mal 1-2 Monate ab. Wenn es erstmal regnet, dann vermischt sich der Regen schnell mit den groben Steinen und es wird eine feste und haltbare Grundlage, auch gut nutzbar für Radler. Je gröber desto länger hält es auch wenn es zu Beginn unangnehm ist. Sicher wäre es optimal nun noch feinen Split drüber zu machen. Aber Gott: Seien wir froh das es im Rahmen der Wartung neu geschottert wurde. Und ja ich nutze den Weg auch mal bei Regen und bin froh das er nun neu geschottert wurde. Man müsste so generell auch mal den Niddaweg auf der anderen Seite reparieren. Bei Regen hat man inzwischen große Pfützenlandschaften die dadurch kommen das eben auch Stadtentwässerung und Landwirte da fahren (Die Fahrrinnen sind bei Regen durchgängige Pfützenlandschaften). Und zurück zu dem Weg hier: SUPER wenn im Rahmen der Wartung die Wege neu geschottert werden. Muss eben alle 4-6 Jahre sein, je nach Weg.

  3. james newman schreibt:

    Habe mir das Heute früh mal angesehen. Also das ist Optimal für Radfahrer. Wartet mal Bitte ein paar Regenfälle ab dann ist das in 2-3 Monaten perfekt. Es gibt so 5-6 Stellen wo anscheinend die Kies/Schottermischung etwas ungünstig gemischt war, also mit zuwenig Feinmaterial. Aber das wird sich setzen und vermischen nach den nächsten Regenfällen. Bin Heute früh zu Fuß unterwegs gewesen: Optimal. Und für Radler wird es sich an den „Problemstellen“ von selbst verdichten durch Regen usw

  4. Michael Kroeske schreibt:

    Ich nutze den Weg mit dem Fahrrad für meinen Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen. Vor einigen Jahren wurde dort ja erst geschottert, als der Niddauferweg wegen Erneuerung zeitweilig gesperrt war. Damals war der Schotter eine deutliche Verbesserung gegenüber dem vorherigen Zustand. Warum hat man jetzt nicht gleich asphaltiert und den Weg damit nochmals für Radfahrer besser befahrbar gemacht? Insbesondere da der Weg in die City über Berkersheim bald auf unabsehbare Zeit gesperrt wird, könnte und sollte hier für Radfahrer eine ganzjährig nutzbare komfortable Alternative entstehen.

  5. james newman schreibt:

    exakt sollte geteert werden (Seuffert löscht meine Kommentare leider immer zu 90%. Deswegen wähle ich Grüne nicht. Wer sich so verhält ist kein Bürgerfreund und kein Harheimer). Habe ich hier auch gepostet gehabt.

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