08.11.2022 Neuer Belag für Harheims Schotter-Avenue. Wenn auch nur zur Hälfte.

Gleich viel besser: jetzt mit Basaltsand belegt.

Eeendlich. Rechtzeitig zur kalten und nassen Jahreszeit die gute Nachricht für alle Harheimer Familienausflügler, Spaziergänger und Radfahrer und natürlich auch *-innen: Die berühmte Harheimer Schotter-Avenue, also der Wirtschaftsweg zum Sommerwohnsitz der Störche im Niddabogen ist mit neuen Basaltsand gedeckt worden. Jetzt ist dort wieder Spazierengehen möglich ohne sich die Sandalen samt Zehen am groben Schotter zu ruinieren, Radfahren ist deutlich weniger sturz- oder pannengefährdet, jetzt können sogar wieder mit etwas Übung kleine Menschen mit dem Kinderrädchen fahren. Fast genau 18 Monate nach dem Schottern des Weges ist dort wieder „Freizeitverkehr“ möglich. Auch wenn dieser Weg ein Wirtschaftsweg ist, und kein Radweg.

Feiner Sand statt grobem Schotter

Der Antrag von Harheims BFF im März 2020 „Instandsetzung der Feldwege“ hatte ausdrücklich darauf hingewiesen: Feldwege sind Wirtschaftswege und dienen überwiegend land- und forstwirtschaftlichen Zwecken sowie der Benutzung zur Erholung, etwa durch Spaziergänger und Radfahrer. Bis zum Mai 2021 waren auf den sanierungsbedürftigen Wirtschaftswegen zumeist einträchtig Landwirte mit Traktoren, Radfahrer*innen und Spaziergänger*innen unterwegs. Bis dann der Weg neu geschottert wurde. Von da an konnte dann noch der Traktor fahren, für den Freizeitverkehr war Schluss mit Lustig.

Wer jetzt die noch warmen und sonnigen Novembertage für eine Probefahrt oder einen Probespaziergang nutzt, wird vom Urnbergweg aus nach etwa 500 Metern auf den mit neuem schwarzen Basaltsand belegten Weg kommen, der genau bis zum mittlerweile verlassenen Storchenhorst führt. Dort allerdings endet der neue Belag. Warum?

Der Unterschied machts: links Basaltsand, rechts Schotter

Ganz einfach: die Bedeckung mit Basaltsand ist ein „Feldversuch“. In einer etwa dreiwöchigen Beobachtungsphase soll sich zeigen, wie sich das neue Material bei wechselnden Witterungsbedingungen verhält. Sobald sich der Oberflächenbelag bewährt, wird der komplette Weg mit Basaltsand gedeckt. Falls nicht, kommt ein alternativer Belag drauf.

Wir sind den neuen Weg mit dem Fahrrad schon gefahren und finden ihn ausgezeichnet. Wir hoffen, dass der Basaltsand den Freizeitsuchenden, den Störchen, den Radfahrern und den Landwirten gleichermaßen gefällt.

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