06.07.2021: Schotterweg bleibt Schotterweg

Fahrradfreundlicher Schotterweg. Mountainbike empfohlen.

Dauerbrennerthema Schotterweg bleibt Dauerbrennerthema. Nachdem noch im Mai Ortslandwirt Axel Schmidt (CDU) angegeben hatte, dass die geschotterten Wege „…in den nächsten Tagen erneut ausgebessert werden..“, erklärt dagegen Ortsvorsteher Dr. Frank Immel (CDU) am Montag in der Bürgerfragestunde nun, das Amt für Straßenbau und Erschließung habe eine Nachbesserung abgelehnt, da der Schotterbelag sich im Laufe der Zeit von alleine fahrrad- und fußgängerfreundlich verdichten und glätten würde. Fraktionssprecher Stefan Quirin (CDU) fügte noch hinzu, dass sich die Harheimer*innen eben entscheiden müssten, ob das nun ein Wirtschaftsweg oder ein Fahrradweg sein solle. Stirnrunzeln bei manchen Harheimer*innen. Was sollten die Harheimer*innen gerade entscheiden?  

zu grob für normale Fahrräder

Vielleicht wäre es hilfreich gewesen, noch einmal einen Blick in den Antrag der BFF vom Juni 2020 zu werfen, in dem die Ortsbeiräte einstimmig gefordert hatten, dass die Feldwege in Abstimmung mit dem Ortslandwirt saniert und instand gesetzt werden sollen. In der Begründung stand klar verständlich: „..Feldwege sind Wirtschaftswege und dienen überwiegend land- und forstwirtschaftlichen Zwecken sowie der Benutzung zur Erholung, etwa durch Spaziergänger und Radfahrer…“. Damit war vom Ortsbeirat doch die Berücksichtigung der Spaziergänger und Radfahrer bei der Wegesanierung schon verpflichtend in die Wiege gelegt.

Die eigentlich offene Frage ist nur noch: weshalb setzt das Amt für Straßenbau und Erschließung den Beschluss des Ortsbeirates nicht um? Eine Frage, die der Ortsvorsteher sicherlich leicht klären kann.

Fakten
Stellungnahme des Magistrats vom 5.10.2020, ST1744

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4 Antworten zu 06.07.2021: Schotterweg bleibt Schotterweg

  1. Eberhard Centner schreibt:

    Frage an das Amt für Straßenbau und Erschließung: Könnten nicht auch demnächst Straßen bloß geschottert werden? Im Laufe der Zeit verdichtet sich der Belag dann auch autofreundlich.

  2. james newman schreibt:

    Wer die Mobilitätswende will muss auch mal drüber nachdenken alle Pendlerwege und Radroutenwege zu teeren. Also setzten sie sich bitte ein das dieser Weg bis vor zur Homburger Landstraße durchgehend geteert wird und auch noch an einigen bereits geteerten Stellen die riesigen Pfützen endlich abgeleitet werden durch einen Graben zw Teerweg und Feld. Weiterhin noch eine Bitte: der Südliche Niddaweg ist teilweise auch nicht geteert und hat inzwischen schon wieder riesige Pfützenlandschaften. Dann zur Verdichtung des Schotterwegs hier: Bin diese Woche gefahren. Eine schmale spur in der Mitte ist inzwischen verdichtet. Allerdings geht das zu langsam. Man sollte nochmal Fein-Split oder sich selbst befestigten Belag drüber kippen und planieren. Die Äußerungen von CDU zeigen mal wieder Realitätsverlust und Realitätsferne. Bundesstraßen und Landesstraßen und Kreisstraßen heißen nicht so weil nur Bundes-KFZ’ler und Landes-KFZ’ler und Kreis-KFZ’ler drauf fahren dürfen. Nein es dürfen auch Radler drauf fahren 🙂 Und so eben auch auf Wirtschaftswegen. Es sind keine Wege für Wirtschafts-KFZ’ler sondern auch für Radler.

    • hseuffert schreibt:

      Der Weg ist ein Wirtschaftsweg. Die Anträge, den Weg auch als Fahrradweg auszugestalten, sind von der Stadt Frankfurt abgelehnt worden mit dem Hinweis, dass auf der anderen Niddaseite ein Radweg bis zur Homburger Landstraße bestünde und ebenso ein Radweg entlang des Harheimer Wegs zwischen Harheim und Bonames.

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